Ich eröffne hiermit eine Charity-Sammlung für Helene Hegemann. Motto der Sammlung: Textfragmente, die Frau Hegemann ungestraft von mir klauen darf. Jeder spendet hiermit ein Textfragment, dass er... »
-aktuelle Arbeit-
Die derzeitige Arbeit (zumindest die auf dem Gebiet des Schreibens) umfasst drei Projekte.
Das erste ist unser derzeit relativ kurz vor dem Abschluss stehendes Roman-Manuskript mit dem Arbeitstitel “Das Bhuch der Heldhen”.
Die Kooperation zwischen meinem Bruder Stephan und mir wurde beim Heyne-Wettbewerb eingereicht. Das Manuskript ist zum momentanen Zeitpunkt (Anfang März 09) zu etwa 93% fertiggestellt.
Derzeit sind wir allerdings in einer kompletten Umbruh-Phase, deren Ziel es ist, das buch in zwei eigenständige Teile zu zerlegen. Bei denen Teil 1 auch vollständig ohne Band 2 funktioniert. Das klingt zwar brutal, ist aber tatsächlich machbar. Damit beseitigen wir zumindest einen der Hauptkritikpunkte, der da lautet: 700 Normseiten an humoristischer Fantasy kauf kein Verlag! Und schon gar nicht als Serie. Macht nichts: Band 1 wird damit rund 400 Seiten haben. Und wen nder verkauft ist und die Leser Nachschub wollen - dann haben wir die Fortsetzung quasi schon fertig - und das, ohne eine Serie im eigentlichen Sinne geschrieben zu haben.
Positiver Nebeneffekt: der geplante Band 2 wird damit zu Band 3 - und schon haben wir die Trilogie, ohne die man als Fantasy-Autor in Deutschland bekanntlich auf keinen grünen Zweig kommt.
Und parallel werden natürlich Exposé und Leseprobe nochmals angepasst und verschickt.
Das heißt, “Das Bhuch der Heldhen” kann im Sommer diesen Jahres komplett fertig sein. Dieses Manuskript ist der Grund, warum ich mich derzeit mit den Vermarktungschancen von humoristischer Fantasy und Persiflage auseinander setze:
“Lohnende Questhen beginnen in Gefängnhiszellen oder Kneyphen (erfahrene Abentheurer ziehen „düsthere Kaschemen“ vor). Geeignethe Kameraden, geheymnisvolle Fremde und muntere Schläghereyen sind an solcherlhey Orten mannigfachig zu finden.“ Bhuch der Heldhen, Kapitel 7, Absatz 4
Im Besitz des Bhuches der Heldhen zu sein, ist eigentlich enorm nützlich. Besonders, wenn man siebenter Sohn eines Schweinebauern ist und fest daran glaubt, zu Höherem berufen zu sein, als sein Leben knietief in den Fäkalien grunzender Allesfresser zu fristen.
Vielleicht hätte sich Jon trotzdem „geeignethere Kameraden“ suchen können als einen dalkarischen Kanalreiniger mit Kriegsschaufel, einen panischen Rosenverkäufer, eine schauspielernde Eloi-Prinzessin auf der Flucht vor ihrer Mutter, einen adeligen Krieger mit einer schlecht gereimten Prophezeiung und einen zwangspensionierten Heerführer, der sich als Wandermagier ausgibt. Aber sie sind es, die ihm zur Seite stehen als ihn seine „Questhe“ tief ins Herz der Finsternis, ins Dunkle Imperium führt. Eine Queste, die über das Schicksal der Mittleren Ebenen ebenso entscheiden wird, wie über die Zukunft des Bösen – und auf der lange nicht alles so ist, wie es den Anschein hat. Denn das Buch scheint seinen eigenen Kopf zu haben…
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Projekt 2 ist Anfang März aus einer gemeinsamen Idee des Autors Carsten Steenbergen, meines Bruders und mir entstanden und gestartet worden: Steamtown ist auf “Steamtown.de” beheimatet und im Fahrwasser der Buchmesse Leipzig 09 in die Welt hinaus gegangen - und lässt sich bislang ausgesprochen (bzw. geradezu verblüffend) gut an und stößt auf mehr Resonanz, als wir es für ein derartiges Spaßprojekt erwartet hatten. Es sieht also so aus, als würden wir das ganze noch eine weile weiter betreiben - und dabei haben wir mit dem Ganzen doch gerade erst angefangen. Steamtown hat auf jeden Fall noch Potential für eine ganze Menge mehr, seien es Gastautoren, Profi-Illustratoren oder Podcast-Vertonungen. Ihr dürft gespannt bleiben.
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Projekt 3 schließlich ist ein neues Exposé zu einer weiteren Romanidee meines Bruders und mir.
Nicht so humoristisch wie Projekt 1 und nicht so steampunkig wie Projekt 2 - aber unserer Ansicht nach auf jeden Fall ein lohnender und vor allem noch nicht allzu ausgetrampelter Pfad im Phantastischen Bereich. Hoffentlich jedoch noch so nahe am Mainstream, dass wir sie verkaufen können. Später mehr dazu.













