HomBuch und jede Menge Gerede

Moin liebe Leserschaft.

Ich mach’s kurz. Hoffe ich.

Ich war letzten Samstag auf der Homburger Buchmesse ‚HomBuch‘ im Saarland und dürfte dort geschätzt ein Wochenpensum an Wörtern verbraucht haben. Vielleicht auch etwas mehr.
Es war eine kleine, feine Buchmesse. Vormittags und um die Mittagszeit war die Besucherzahl leider reichlich gering, so dass Leute wie ich jetzt nicht unbedingt unmassen an Lesungbesuchern hatten. Ich hatte, um genau zu sein, drei. Wenn ich die hochsympathische Münchener Kollegin Miriam Pharo mitrechne, die sich selbst dann noch dazu bereit erklärt hatte, sich in meine zweite überhaupt abgehaltene Lesung zu setzen, obwohl ich ihr vorher sicherlich eine halbe Stunde das Ohr abgekaut hatte. Nu ja. Ich bitte an dieser Stelle nochmals um Entschuldigung. *g* Die anderen beiden Gäste waren allerdings echt – und sie haben mir mein anfängliches Gestammel gnädig verziehen, sich mehr als einmal zu Amusementbekundungen hinreißen lassen und danach sogar noch Fragen gestellt. Alles in allem also eine gute Übungsveranstaltung. und so war das ja auch gedacht.
Und immerhin – ich HATTE Zuhörer. Obwohl Tommy Krappweis nebenher sein Buch präsentierte und kurz vor der Lesung nochmal per Mikro darauf hinwies und alle zu sich einlud. Soviel Glück hatten nicht alle. *g*

Wie schon erwähnt: Auch neben der Lesung wurde viel geredet. Mit Thorsten Low und Alfred Wallon zum Beispiel, mit Wolfgang Brandt vom Geisterspiegel und Ulrich Burger, Initiator und Ausrichter der Buchmesse. Ulrich ist außerdem Chef des gleichnamigen Verlages, bei dem ja Ley Lines und Uhrwerk Venedig erschienen sind. Mit ihm hatte ich noch ein äußerst erfreuliches Gespräch, das sich um ein neues Projekt des UB-Verlages und einer Buchcovergestaltung durch mich drehte.
Dann ging’s weiter: eine angenehme Unterhaltung mit Agenturkollege und Herr der Oger Stephan Russbült vor der Tür, mit Christoph Marzi in der Kaffee-Ecke von WerkZeugs, mit Karsten Wolters von WerkZeugs (wir wissen immer noch nicht genau, wie wir als 100 km außeinander wohnendes Autorenteam das mit den signierten Büchern machen sollen. Hm. vielleicht hilft Werkzeugs. Schaun wir mal) oder mit Oliver Plaschka beim T-Shirt-Kauf.

Und für kleine Pläusche mit meinen Agentinnen Julia und Natalja von S&A hat’s auch noch gereicht, genauso wie für eines mit Tommy Krappweis und seinem Vater Werner, die wieder mal ihr gemeinsames, neues Buch vorstellten. Mich amüsiert es immer wieder, wie sehr Tommy seine Urlaube verabscheut haben muss, während zeitgleich ein paar hundert Kilometer entfernt ein gleichaltriger Junge (ich) baugleichen Urlauben entgegengefiebert und jede Minute genossen hat (bis auf die mit Magen-Darm-Grippe). So unterschiedlich sind die Menschen. Wie auch immer – das Buch ist amüsant. Ich hab jetzt mal die ersten drei Kapitel gelesen. Ist zu empfehlen, egal, ob man es geliebt oder gehasst hat. Abschließend hatte ich noch ein kleines Gespräch mit Markus Heitz, dem Meister der Zwerge. U.a. zum Thema „Orks vs. Zwerge“. Er hat zumindest keine Axt hervorgeholt. ;) Und dann ging es fast schon wieder heimwärts. Immerhin waren die 3 Stunden Fahrt wieder einmal gut zum Plotten zu nutzen. Was soll man sonst auch auf der Autobahn machen … *g*

Danke nochmal für den abwechslungsreichen und aus meiner Sicht sehr gelungenen Tag. Und herzlichsten Dank an die Schüler des Saarpfalz-Gymnasiums, die die Gäste-Betreuung und das ganze Drumherum der Veranstaltung übernommen haben und für Verpflegung gesorgt haben. Zumindest die Kuchen, die ich hatte, waren ausgezeichnet.

Aber ehrlich – ich wünsche euch bald mal eine Renovierung der Schule. So … antik sah ja nicht mal die Schule aus, auf der ich vor bald 20 Jahren Abi gemacht habe. Also schon damals nicht. Ihr habt mein Mitgefühl.

Also im Ganzen: Ich fand die Veranstaltung gelungen, jedoch zu gering besucht – liebe Leute in Saarland und Umgebung, ihr dürft euch eine solche Veranstaltung ruhig antun. Es lohnt sich!

Zurück vor dem heimischen Rechner gab’s dann das erste Interview von T.S. Orgel zu lesen – nämlich das mit Sean O’Connell bei „Wortwellen“.
Danke nochmal dafür.
Außerdem war mein Bruder fleißig und hat unsere neue, gemeinsame und offizielle Autorenwebsite beinahe fertiggestellt.
Muss die Woche noch ein wenig dran feilen, dan ist die auch soweit. Das reicht dann auch für ein Wochenende.

So, zurück an die Arbeit.

3 comments for “HomBuch und jede Menge Gerede

  1. 16. Mai 2012 at 10:08

    Ich kann dich beruhigen, lieber Tom: Die Ohren sind noch dran! ;-)

  2. 26. November 2012 at 21:42

    Hi, Tom. Keine Ursache (bezügl. des Interviews). Gerne geschehen. Ich habe euer Buch leider noch nicht gelesen (ja, das ist eine unliebsame Tatsache), aber ich habe natürlich reingelesen. Und was soll ich sagen? Von allen bisher in den Händen gehaltenen Völkerbüchern ist es das erste, das stilistisch wirklich überzeugt. Und das ist doch schon mal was, oder? ;-)

    • Tom
      26. November 2012 at 22:33

      Kein Problem Sean. Mit dem, was ich dieses Jahr alles lesen wollte und bisher noch nicht geschafft habe, könnte man Regale füllen …

      Aber danke für die Blumen. *g*

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