An unexpected journal

Ich möchte mich bei allen Lesern meines Blogs entschuldigen. Ich bin im Verzug. Mit mindestens zwei Artikeln im Rückstand.
Ich schulde euch noch meinen Messebericht zur Leipziger Buchmesse 2012, die mittlerweile auch schon wieder einen Monat her ist.
Und ich hatte einen zum Thema e-Books versprochen. Beide kommen noch, genauso, wie ich es mir wohl nicht verkneifen kann, ein oder zwei Bemerkungen zum Thema Urheberrecht und den Piraten zu verlieren. Wobei – das hat Kollege Falko Löffler auf seinem Blog „Weißes Rauschen“ schon wesentlich eloquenter und überlegter getan, als ich es vermutlich tun werde/würde. Sehr lesenswert.

Jedenfalls: Die versprochenen Beiträge werden kommen. Mit Fotos. Von Gelagen mit Literaturagentur-Kollegen, nächtlichem Gillen in Leipziger Hinterhöfen und all diesen Dingen.
Vorerst aber bin ich sowohl in Brotjob (zweieinhalb Webseiten warten diesen Monat noch auf Entwurf, Design und Bearbeitung) als auch in der Schreiberei am aktuellen Manuskript so eingebunden, dass ich von längeren Blogeinträgen ersteinmal Abstand nehmen muss.


Wer bis dahin etwas zur Buchmesse wissen will, sei zum Beispiel an die Berichte der Kollegen Stephan Bellem und Carsten Steenbergen verwiesen. Das deckt schon einen Großteil meiner Messeerlebnisse ab. ;)

Apropos Carsten:
Sein e-Book-Thriller „Tiefes Land“, eine Adaption seines gleichnamigen Hörbuches für Psychothriller.de ist seit der Messe ein Überflieger im Amazon-e-Book/Kindle-Bereich.

Selbst heute, vier Wochen nach der Messe steht er SO da:

Finde ich schon den Hammer. Aber verdient.

Und wo wir dabei sind: Stephan Bellems „Welt aus Staub“ habe ich inzwischen auch gelesen. Rezensiert wird’s nicht (sonst wirft man mir noch positives ashting vor), aber soviel: Es lohnt sich! Guter, spannender Stoff – und der Trick mit dem Sauerstoff produzierenden Geröll ist genial. ;)

***

Was uns, also T.S. Orgel betrifft:
Nein, zum aktuellen Mansukript darf ich immer noch nichts sagen. Wir sind aber im letzten Fünftel und arbeiten uns hart auf das Finale zu.

Und einen Facebook-Auftritt haben wir inzwischen auch schon mal. *g*

Zu Steamtown gibt es inzwischen die Nachricht, dass es tatsächlich eine Audio-Umsetzung des online-Romans „Die Fabrik“ geben wird.
Die Verträge an Sprecher (Detlef Tams) und Musiklieferant (wir haben u.A. einen ziemlich genialen Titel der neuen Erdenstern-CD für uns gewinnen können. Heißt passenderweise auch „The Factory“) sind unterschrieben und verschickt. Die ersten drei Kapitel sind für die Hörbuchfassung überarbeitet und bereit zum Einlesen, so dass wir sie noch diesen Sommer präsentieren können.
Und für die, die immer wieder nachfragen: Wenn wir mit der Überarbeitung aller Teile fertig sind, wird es vermutlich nach dem Hörbuch noch das e-Book geben.
Überarbeitet, ergänzt und aufpoliert. Das dauert allerdings noch etwas.

Was die Myranor-Anthologie angeht – hier keine Neuigkeiten. Was uns alle doch langsam … na, sagen wir ‚ungehalten‘ macht. Beinahe zwei Jahre sind seit Abgabe inzwischen ins Land gegangen …

So, Arbeit.
Ich melde mich demnächst.

PS:
Meine Statistik für die heutigen Zugriffe auf mein Blog.
Es sind wirklich alle üblichen Verdächtigen vertreten. *g* Viel Spaß.

3 comments for “An unexpected journal

  1. Oliver
    11. April 2012 at 10:39

    Re: Blogbeitrag „Weißes Rauschen“ – Ich bin nu kein Pirat und halte auch vieles, was die wollen, für naiv. Aber auch bei dem Beitragsautor muss ich eine gewisse Marktnaivität konstatieren: Vielleicht kennt er zu viele gute Verlage. Im Musikbereich haben sich bereits relativ erfolgreiche Künstler aus Knebelverträgen herausklagen müssen, teils mit den absurdesten Folgen. Und im Printbereich sind selbst Nobelpreisträger nicht davor gefeit, von Verlagen dazu gezwungen zu werden, die Verwertungsrechte an ihren Texten vollständig abzutreten. Die Kernfunktion der meisten Verlage ist eben weder, Projekte zu finanzieren noch als Qualitätsfilter zu dienen sondern Kohle zu machen. Und für jeden Urheber, der dazu nicht zu den angebotenen Bedingungen beitragen will, gibt es meistens eine ganze Reihe anderer, die dazu bereit sind. Die sind genau wie die Finanzierung von Projekten Mittel zum Zweck. Ich bin bei seinem Artikel genauso schizophren wie er mit den Positionen der Piraten. Zumal er sich teilweise etwas einseitig auf die Positionen der Piraten konzentriert und den Status quo ausser aucht lässt. Gäbe es bei einer Kulturflatrate Verteilungskämpfe? Sicher. Aber es ist ja keineswegs so, dass es über die Verteilung der Gelder aus EMA und VG Wort allseitig friedfertige Einigkeit geben würde…Diese Verteilungskämpfe können also nicht das Argument sein – das kann einzig und allein aus dem Wegfall anderer Geldquellen kommen wie dem „freien“ Verkauf, bei denen – aber auch nur vermeintlich – die Zuordnung klar ist. Tatsächlich wird’s aber auch da haarig, wie man ja daran sieht, dass Regisseure, Schauspieler und Filmstudios sich gelegentlich beharken, wieviel Geld nun wem zusteht – und ich bin ziemlich sicher, das gibt es in anderen Bereichen auch. Und wenn man sich dann noch anschaut, dass gerade Blockbuster-Künstler erstklassige Kandidaten dafür sind, für Marktmanipulationen missbraucht zu werden (so geschehen in den USA: „Liebe Händler, weenn ihr nicht mindestens 12 Dollar pro CD verlangt dürft ihr in euren Prospekten nicht mehr mit XYZ werben“. Gut, hat auch für ne kartellrechtliche Watschn gesorgt, aber das bringt auch nicht mehr verkaufte Platten…) so ist der Glaube an Fairness im freien Verkauf schon reichlich naiv.

  2. 12. April 2012 at 11:11

    Hört, hört:
    „Und wo wir dabei sind: Stephan Bellems “Welt aus Staub” habe ich inzwischen auch gelesen. Rezensiert wird’s nicht (sonst wirft man mir noch positives ashting vor), aber soviel: Es lohnt sich! Guter, spannender Stoff – und der Trick mit dem Sauerstoff produzierenden Geröll ist genial. ;)“

    Du Schmeichler :)

  3. 12. April 2012 at 15:27

    Dann danke ich doch auch mal gleich für die Blumen. Nur mit dem Buchmesse Leipzipg Report, da hänge ich genauso gnadenlos hinterher wie du. Von der Seite wird man also auch nichts finden.

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