K(l)eine Belanglosigkeiten

Ich gebe zu, ich habe mich, was Blogeinträge angeht, in der letzten Zeit ziemlich rar gemacht.

Es ist nicht so, dass es nichts zu erzählen gibt. Mehr, dass ich die wirklich interessanten Dinge momentan noch nicht erzählen darf.  Und um belanglosen Alltagskram zu erzählen, dazu hatte ich in den letzten wochen entschieden zu wenig Zeit. Wenn ich geschrieben habe, dann an dringenderen Sachen, als meinem Blog.

Ich habe in der letzten Zeit zwei sehr schicke Cover für Projekte zu sehen bekommen, an denen wir unmittelbar beteiligt sind – darf aber noch keines davon zeigen, auch wenn es mich gehörig in den Fingern juckt.

Außerdem schreiben Stephan und ich (also „T.S. Orgel“) gerade mit Hochdruck an einem Fantasyprojekt für Heyne. Der Vertrag dazu ist unterschrieben und eingetütet und es wird erscheinen. Mehr darf ich aber auch dazu noch nicht erzählen. Aber wie gesagt: Wir schreiben noch daran, das ding ist also ohnehin noch nicht fertig.

Apropos fertig: Fertig ist die DSA- / Myranor-Anthologie, an der wir uns (vor mittlerweile gut 2 Jahren) beteiligt haben auch immer noch nicht. Es steht auch leider immer noch nicht fertig, wann (oder ob …?) sie es je wird.
Was verdammt schade ist, da uns unser Beitrag an dieser Antho wirklich am Herzen liegt und außer uns und Kollege Steenbergen noch eine ganze Riege wirklich namhafter Autoren des Genres beteiligt ist (Tom Finn zum Beispiel, oder auch Lena Falkenhagen). Umso weniger verstehe ich es, dass das Projekt auch nach zwei Jahren auch auf dieser Buchmesse in Leipzig wieder nicht erscheinen wird. Nur soviel – das ding ist bis heute noch nicht mal lektoriert. Zumindest haben wir noch nichts davon gesehen. Sowas ist gelegentlich ein wenig frustrierend. Irgendwann hat man dann auch keinen Bock mehr.

Aber wo ich gerade die Buchmesseerwähnt habe (die am kommenden Wochenende stattfindet):
In diesem Jahr werden wir zum vierten Mal in Folge auf der Leipziger Frühjahrs-Buchmesse sein. wie üblich zusammen mit Kollege Steenbergen und wie die letzten Male schon von etwa Freitag Mittag bis spätestens Sonntag Mittag. Es gibt also im Anschluss wieder einen halbwegs ausführlichen Bericht (vielleicht nicht ganz so umfangreich wie in den letzten Jahren – wir haben wirklich gerade reichlich Schreiberei um die Ohren. und das geht natürlich vor). Ich freue mich schon, den ganzen Schwarm Kollegen wiederzusehen – und nebenbei darauf, die Lektorin kennen zu lernen, die uns in Zukunf bei unserem Heyne-Projekt betreuen wird. Mehr darf ich aber wirklich erst irgendwann anders erzählen.

Was bis Leipzig nun endgültig eingetütet wird, ist die schon mehrfach erwähnte Audio-Book-Version zu unserem Steampunk-/Steam Fantasy-Projekt „Steamtown. die ersten drei Kapitel (von insgesamt 8) sind jetzt für die Hörbuchfassung überarbeitet und bereit, zu Studio und Sprecher zu wandern. Kostenlos wird es nicht. Es sind Profis beteiligt, die wenigstens eine Aufwandsentschädigung verdienen. Und Leute – der Sprecher ist wirklich klasse. Wen es interessiert: Schauspieler und Sprecher Detlef Tams, der auch schon Carstens Steamtown-Kurzgeschichte „Eine Frage der Gerechtigkeit“ eingelesen hat. Aber wir haben uns auf einen angemessenen Preis geeinigt. Und ich vermute Mal, dass wir, wenn das Script komplett überarbeitet ist, das dann auch nochmal zu einem echten E-Book aufbereiten. Dann werden wir sehen, was sich in der Folgezeit daraus (also aus Steamtown) noch stricken lässt. ;)
Es lässt uns jedenfalls immer noch nicht los.

Und vielleicht schaffe ich es dann auch, meinen schon lange geplanten Blog-Artikel zum Thema E-Books zu verfassen. Ich glaube nämlich, dass das E-Book im Zuge der rasanten Verbreitung der Reader in den kommenden 10 Jahren das gemeine Taschenbuch nahezu völlig verdrängt haben wird. Es dürfte also für alle Autoren, auch die bereits etablierten, sinnvoll sein, sich beizeiten damit auseinander zu setzen. Auch dazu aber ein anderes Mal.

Sobald ich etwas Luft habe, werde ich sie nämlich auch dazu nutzen, ein paar coverentwürfe für eine Novellenserie des Ulrich Burger Verlages zu machen. Uli hat nämlich ein paar interessante Autoren zusammengetrommelt, mit denen er ab Ende des Jahres in halbwegs regelmäßigen abständen phantastische Novellen herausbringen wird. Autor Nummer 1 steht schon fest (den darf ich aber schon wieder nicht verraten), Autor Nummer 2 (für kommendes Jahr dann) wird ein gewisser „T.S. Orgel“ sein. ;) Damit werden wir dieses Jahr wohl keine Zeit mehr für irgendwelche sonstigen Schreibarbeiten wie Anthologiebeiträge haben. Aber immerhin habe ich endlich mal wieder die Möglichkeit, mich beim Coverdesign auszutoben. Sowas war ja mein Studienschwerpunkt, den ich seitdem viel zu selten nutzen kann.

Eines noch, wo ich gerade beim UBV bin: Uli richtet ja seit letztem Jahr die von ihm gegründete buchmesse im Saarländischen Homburg, die HomBuch, aus. Die findet dieses Jahr am 12. Mai statt und ich hab jetzt endlich zugesagt, diesmal dort aufzutauchen. Und wie es aussieht, werde ich auch etwas lesen. Vermutlich aus der Anthologie „Uhrwerk Venedig“, die ja im letzten Jahr beim UVB erschienen ist.
Diese Anthologie ist übrigens inzwischen auch als Kindle-Version im Amazon-Shop erhältlich und hat es als solche sogar zwischenzeitlich bis auf Rang 5 (!) im Segment Kindle-Anthologien geschafft (und sie stand sogar im Bereich Fantasy auch in Papierform in den Top 70). Das hat mich ziemlich überrascht – und natürlich gefreut.

So, mehr gibts dann nach der Buchmesse.
Bis dahin. Schönes Wochenende.

1 comment for “K(l)eine Belanglosigkeiten

  1. 18. März 2012 at 14:18

    Freut mich, dass es bei euch voran geht ;-)
    Auch wenn ich mal wieder nicht auf der LBM aufkreuze (bzw. zu diesem Zeitpunkt „aufgekreuzt bin“) hoffe ich dennoch, dass eure Tage von Erfolg und Spaß gekrönt sind.

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