Dreieich-Con-Nachlese und Stand der Dinge

Kurze Meldung zum Stand der Dinge (nicht aller Dinge, logischerweise, sondern nur ausgewählter Dinge) und eine kurze Nachlese zum Dreieich-con 2011.

Ja, ich habe lange nichts geschrieben.
Was nicht daran liegt, das nichts passiert ist, sondern dass zuviel los ist, um mich um mein Blog zu kümmern.
Das sollte so nicht sein, ich weiß. Aber manchmal gehen andere Dinge vor. Wie auch immer.

Zum Beispiel, dass wir unsere facebook-Autoren-Community auf die ersten Meter bringen.
Eine Idee von Stephan R. Bellem (bzw. seiner Schwester) – wir möchten eine Seite, auf der sich alle deutschsprachigen Autoren von Phantastik (von Horror über SciFi bis Fantasy unabhängig vom Sub-Genre) treffen und miteinander sowie mit ihren Lesern kommunizieren und diskutieren können.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wohin der Wagen rollt, aber lassen wir ihn mal anrollen, dann sehen wir es vermutlich von alleine.
Grundsätzlich finde ich die Idee schon mal gut – und wichtig.

Aber das nur nebenbei.

Zuerst ein paar Worte zum diesjährigen Dreieich-Con, den wir nach längerem Zögern doch noch recht kurzfristig besucht haben.
Als kurze Erklärung: Der Dreieich Con ist eine Zusammenkunft von Rollenspielern (sowie Table-Top-ern, Trading Card Gamern) und generell Phantastik-Begeisterten, und, wie wir letztes Jahr gelernt haben, die letzte größere Veranstaltung dieser Art im Jahr.

httpv://www.youtube.com/watch?v=l9IhWJ0985A

Dieses Jahr von einer veritablen Zahl von bekannten Namen (und ihren zugehörigen Trägern) nicht nur aus der Spiele-Designer- sondern auch der Autorenszene besucht. Thomas Finn und Karl-Heinz-Witzko waren wie schon letztes Jahr da, daneben aber auch Bernhard Hennen, Christoph Hardebusch – und z.B. mit Ju Honisch und Robert Vogel warne auch die Steampunk-Leute wieder gut vertreten. Nicole Schuhmacher hat leider dann doch nicht gelesen, aber trotz allem war die ‚Justifiers‘-Lesung sehens- und hörenswert.

Interessant vor allem, was Christoph und Tom rund um das Universum, die Entstehung des Projektes und die Zusammenarbeit mit mehreren Autoren erzählten. Ich bin nur wirklich zu spät auf die Idee gekommen, dass meine Kamera ja auch Filme aufnimmt. Und die Einstellungen hab ich immer noch nicht kapiert, also gibt’s nur ein paar Ausschnitte. Nicht von der Lesung selbst – da darf man ruhig auch mal selber hingehen. Es lohnt sich.

httpv://www.youtube.com/watch?v=AzBgaFpPkcA

Ach ja, und der hier war auch wieder dabei. Ihr erinnert euch?

Apropos Kamera: Memo an mich – wenn du das Ding schon mitschleppst, dann mach auch Fotos!

Apropos Zusammenarbeit: Es gab dann doch noch Neuigkeiten zur immer noch ausstehenden Myranor-Anthologie. Erstens werden wir wohl in den nächsten Tagen das Cover zu sehen bekommen. Zweitens sind jetzt alle Geschichten endlich mal abgegeben, vollständig eingetütet und im Lektorat. Erste Hälfte 2012 steht es dann, so der Zeitplan wohl, beim Uhrwerk-Verlag an. Was lange währt …

Außerdem haben wir uns noch ein gutes Weilchen mit unseren beiden Agentinnen von S&A, Natalja und Julia, unterhalten können. Ich werde immer gespannter, was das Thema Lesungen angeht. ab nächstem Jahr kommt ja auch das etwas massiver auf uns zu. Bislang weiß ich noch nicht, ob das öffentliche Laut-Lesen und ich wirklich gute Freunde werden. Wir werden sehen.
Leider haben wir uns mal wieder nicht ordentlich verabschiedet – weil wir gut essen waren und Natalja schlecht.
Sie hat sich nämlich beim Essen noch nen Zahn beschädigt. Langsam solltest du wirklich etwas besser auf deine Gesundheit Acht geben. ;)
Wir dagegen waren mal wieder bei einem All-you-can-stuff- into-you-Chinesen – diesmal nicht in Frankfurt sondern in Sprendlingen-Dreieich. Wirklich gut – vor allem für 15 Euro inklusive Getränken. Ich vermute halt, da wir Tom Finn dabei hatten, haben die an dem Abend kein Geschäft gemacht. *g*

Nur die letztes Jahr besprochene Cthulhu-Rollenspielrunde, die gab es dann doch nicht. Was aber gar nicht so sehr an Tom lag, sondern eher daran, das wir alle doch schon kurz nach Mitternacht aus Dreieich aufbrechen wollten. Wir sind wohl wirklich nicht mehr die jüngsten. Während sich Carsten (ja, der war auch da) wieder auf seine zweieinhalbstündige Heimfahrt gemacht hat, saßen Stphan und ich dann noch eine Weile im Auto – und haben gearbeitet. Planen, plotten & koordinieren für unser aktuelles Projekt.

Zu dem kann man sagen – es schreitet im Zeitplan voran. Der Monat ist beendet und ich habe meine 50 Seiten brauchbares Material zusammen (insgesamt wohl um die 80. Aber die ersten Versionen der ersten Seiten habe ich entsorgt und nochmal geschrieben. Mehrfach). Stephan ebenfalls, Montag wird zusammengesetzt und dann geht’s zur ersten Sichtung an den Lektor. Ich bin wirklich darauf gespannt, wie es ankommt. Uff.
Nette Feststellung bisher:
Ich finde Stephans Passagen und ganz besonders seine Kernfiguren bisher wirklich gut und gelungen und bin ein wenig in Sorge, ob ich sein Niveau halte. Stephan geht es genau andersrum. Ich nehm das jetzt mal als gutes Zeichen.

Viel Arbeit also. Und weiter geht’s – der Dezember ist ja auch schon bald wieder rum.

Schönes Wochenende allerseits.

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