BuCon 2011 – Lesungen, Leute, Preise und die verschwundene Zeit

Buchmesse-Samstag – der Buchmesse-Convent in Dreieich

Mein zweiter Buchmessetag war der Samstag. Und damit wie üblich kein Buchmesse-Tag sondern ein Bucon-Tag. In Dreieich, ein paar Kilometer südlich von Frankfurt findet als krönender Abschluss der Messe jährlich der (!) Buchmesse-Con statt.

DAS Ereignis zumindest für alle Autoren (und Fans) der Phantastischen Genres von Fantasy bis Science Fiction. Das ist allemal besser als ein Messe-Samstag in FFM und eine Veranstaltung, auf der die Autorendichte tatsächlich höher ist, als die der reinen Leser (Autoren sind ja in der Regel auch Leser, die Schnittmenge ist damit extrem hoch).

Oder wie Mike Hillenbrand es in seiner Moderation sagte: „Diese große Schwesterveranstaltung in Frankfurt ist für Leser – der Bucon ist Familie.“
Also haben wir uns am frühen Samstag nach spartanischem Frühstück auf zum Familientreffen gemacht.

Diesmal nicht nur Pflichttermin aus Interessegründen, sondern weil wir alle (Carsten Steenbergen, Stephan und ich) Lesungstermine hatten.
Meiner war zuerst dran. Ulrich Burger vom gleichnamigen Verlag stellte nämlich Bücher vor. Nicht nur das Kochbuch/Fantasy-Anthologie-Crossover „Die Köche“, das er schon im Frühjahr in Leipzig dabei hatte (und in dem Carsten vertreten ist), sondern zwei weitere, neue Anthologien. und in den beiden sind Stephan und ich mit jeweils einer (gemeinsamen) Kurzgeschichte vertreten. Ich hatte ja schon davon erzählt: „Ley Lines und weitere mystische Momente“ aus einem magischen London zum einen und „Uhrwerk Venedig„, die erste deutsche Clockpunk-Anthologie zum anderen. Letzteres hielt ich auf der Bucon zum ersten Mal in der Hand – und war etwas verblüfft über das Taschen-Format. Das ist wirklich mal eine Anthologie für unterwegs – sie passt tadellos in eine Hosentasche. Aber sehr, sehr schick geworden. Jetzt bin ich gespannt auf die Geschichten.

Jedenfalls habe ich nach der Einleitung durch Ulrich (und der Lesung von Sven I. Hüsken, der vor mir aus seinem „Ley Lines“-Beitrag las) erstmals ebenfalls vor Publikum gelesen. Zumindest vor Publikum, das nicht da bleiben musste, weil es eine Anwesenheitsbestätigung für das Studium brauchte. Angeblich habe ich mich für’s erste Mal wacker geschlagen, trotz Stühlerücken im Nachbarraum und Hustenanfällen aus dem Publikum. Ich hoffe ja, diese beiden Erscheinungen lagen nicht an mir oder unserer Geschichte („A London Bridge Experience“, ebenfalls aus „Ley Lines“). Ich war jedenfalls konzentriert genug, um davon überhaupt nichts mitzubekommen. Dafür habe ich mich auch nur zweimal verlesen. Und das nächste Mal werde ich vielleicht auch zwischendurch mal ins Publikum schauen. ;)

Morgens vor dem Losfahren habe ich ja noch den Anfängerfehler begangen, nochmals in die Geschichte zu schauen – und dann einen Stift zu nehmen und im Text herum zu korrigieren. Als Ergebnis sieht mein Buch jetzt aus wie der ausdruck einer ersten Rohfassung und ich war schon vor der Lesung ein wenig frustriert. War das wirklich SO unausgegoren?
Erst Stunden später hat mich Bernhard Hennen in dieser Hinsicht beruhigt. Als ich ihm mein Leid klagte, hat er mir ohne große Worte SEINE Ausgabe seines aktuell erschienenen Romans „Drachenelfen“ gezeigt. Es sah genauso aus, wie mein Leseexemplar. Das, sagte er, sei völlig normal. Puh. Wenn’s dem Profi auch so geht…

Direkt im Anschluss an unsere Lesung kam Carsten dran, der morgens noch eine Apotheke geplündert hatte, um seine am Vorabend vernichtete und Halsschmerz-geschädigte Stimme einigermaßen fit zu bekommen. Seine Steampunk-Lesung fand dann vor vollem Raum statt – mit zwei Geschichten: einer Kurzgeschichte, die als Neuinterpretation der Siegfried-Sage von einem Steampunk-Drachen erzählt und im Anschluss daran ein Stück des Prologs zu seinem Steampunk-roman, an dem er aktuell gerade arbeitet. Ich beneide ihn. Er liest selbst mit defekter Stimme großartig – und sehr Hörbuch-reif. Man merkt einfach, dass er im Bereich Hörbuch arbeitet – und vor allem, dass er schon einige Dutzend Lesungen mehr als ich auf dem Buckel hat.
Konsequenterweise gewann er später am Tag den „Sängerkrieg“ in der Kategorie „Bester Vortrag“ mit über drei Vierteln der Stimmen. Souverän.

Der Sängerkrieg 2011 - (v.l.n.r.) Moderation: Esther S. Schmidt, Stefan Schweikert (Beste Geschichte), Carsten Steenbergen (Bester Vortrag), Nina Horvath

Spannend war übrigens, dass eine Publikumsfrage lautete, wie er denn die Steampunk-Optik in seinem Roman unterzubringen gedächte. Also Rüschen, Leder, Corsetts und Schweißerbrillen, nutzlose Zahnräder und der übliche Klimbim, der vor allem in Deutschland und seit Ophelia Overdose unter Steampunk verstanden wird. Ich kann an dieser Stelle beruhigen – auch dem wird später in der Geschichte Rechnung getragen – aber zuvorderst liegt bei ihm doch die Betonung auf „Steam“ und „punk“ und nicht auf „-mode“. Die Frage passte aber prima zum später am Nachmittag stattfindenden Steampunk-Panel.

Nach überstandenen Lesungen ging’s dann erstmal in die Haupthalle zum allgemeinen Hallo und Händeschütteln.
Zuerst noch kurz bei Thorsten Low vorbei, wo wir unsere Beleg-Exemplare der Cthulhu-Geschichten-Horror-Anthologie „Die Klabauterkatze“ samt Lesezeichen und Plakaten einsammelten. In dieser Antho sind Stephan und ich ebenfalls vertreten – mit „Wo die Straße dunkel ist“. Inzwischen habe ich reingelesen und bin gleich noch ein wenig mehr stolz, dass wir es in diese wirklich qualitativ hochwertige Kurzgeschichtensammlung geschafft haben. Wer auf Lovecraft’sche Horrorgeschichten steht, der ist damit in diesem Jahr vermutlich am Besten bedient! Toller Stoff, in dem unser Beitrag vermutlich noch zu den harmloseren zählt. Außerdme ist in dieser Sammlung auch Carsten vertreten. Sozusagen unsere erste offizielle, gemeinsame Veröffentlichung. *g* Insgesamt waren wir also mit gleich drei Kurzgeschichten auf dem Bucon vertreten. Eine ordentliche Leistung, finde ich. Hätten auch vier werden können, aber der Uhrwerkverlag hat die angekündigte Myranor-Antho noch immer nicht herausgebracht. Gerüchten zufolge wird es jetzt auf jeden Fall erst 2012. Schade eigentlich. Trotzdem eine ganz gute Ausbeute.

Und Ulrich Burger ist es doch tatsächlich gelungen, uns zu einem Video-Statement zur Clockpunk-Antho zu zwi… erpr… überreden. Was macht man nicht alles, gell? *g*

httpv://www.youtube.com/watch?v=oPvQJ3CPTYw

Und dann fing es an:

Irgendwie war plötzlich zu wenig Zeit da.
Für alles und jeden. Ich wollte mich eigentlich mit Christiane Gref länger unterhalten, die ich schon ein Jahr nicht mehr gesehen hatte. 10 Minuten oder so sind daraus geworden. Mit Oliver Hauss, der extra für den Bucon aus Hamburg einen Zwischenstop gemacht hatte, und Gregor Mango von SeventhDice, der extra zum Bucon angereist war, wollte ich ein Bierchen trinken – nix war’s. Gerade mal ein paar Minuten für jeden kamen dabei heraus. Und noch blöder – ich habe glatt vergessen, Fotos zu machen. Von beinahe allen. Daran muss ich unbedingt arbeiten. Hier aber Gregors geiler Kurzbericht zum BuCon:

httpv://www.youtube.com/watch?v=CppiiiKczOc&feature=channel_video_title

Und wir signieren dir das Ding noch. Indianerehrenwort. Du kriegst ein Weihnachtspaket. Mann, das ging mal schief alles…

Ich habe kurz die unglaublich müde aussehende Andrea getroffen (Tom Finn war wohl schuld. Der Fahrer sollte nicht der sein, der als letztes gehen will. *g*), Gesa Schwartz und natürlich nochmal Eva und Verena, meine Chefredakteurinnen von der Phantastik-Couch und eine schier endlose Reihe anderer alter und neuer Bekannter aus der Schreibwelt.
Und plötzlich war es Zeit für die Steampunk-Podiumsdiskussion mit Bernd „Magierdämmerung“ Perplies, Alex „Clockworker“ Jahnke und Erik Schreiber, der in seinem Verlag „Saphir im Stahl“ gerade eine wirklich feine Steampunk-Anthologie herausgebracht hat. Moderiert wurde das Ganze von Jürgen Lautner, ebenfalls Steampunk und SP-Modder (auf seine Steampunk-Pilotenkluft bin ich wirklich gespannt). Und der eigentlich zu kleine Raum war bis auf den allerletzten Stehplatz gefüllt.

Das Steampunk-Panel

Den kompletten Inhalt der sehr ernsthaften und nachdenklich machenden Diskussion zum Steampunk in Deutschland hier wieder zu geben, würde denRahmen dieses ohnehin zu langen Beitrags sprengen. In Kurzform: Es ging darum, wie sich die Betrachtung des Genres in Deutschland vom der im Rest der Welt unterscheidet und ob es der Steampunk wohl schafft, zu einer neuen Subkultur zu werden ,wie sie es in England und den USA schon ist. Es drehte dabei weniger um Mode (was für deutsche Steampunk-Fans irgendwie der wichtigste Teil zu sein scheint), sondern mehr um den „Punk“-Anteil – die dem Steampunk zugrunde liegende Sozial- und Gesellschaftskritik, die Kultur und das Lebensgefühl. Wie Oliver Graute von Feder&Schwert (die ja in Sachen Steampunk-Literatur in Deutschland Vorreiter sind) es ausdrückte: „Love the Machine, hate the Factory“. Die abkehr von gedankenlosem Konsum und Massenproduktion und die Förderung der Bildung jedes Einzelnen. Die dem viktorianischen Zeitalter innewohnende Aufbruchsstimmung und ihr Zukunfts-Optimismus. Ob da mehr oder weniger Rüschen, Samt und Leder an den Klamotten sind, ist letztlich vollkommen irrelevant.
Immerhin: Dass es bei uns besonders Jugendbuchverlage sind, die steampunkige Bücher herausbringen, stimmt mich zuversichtlich: Die heutigen Jung-Lser werden in wenigen Jahren 17 oder 20 sein – und dann in dem Alter, wo sie sich gerade mit Gesellschaftskritik und alternativen Weltmodellen auseinandersetzen wollen. Dann wird sich auch „erwachsener“ Steampunk verkaufen lassen.

Nach dem Panel gings auch gleich schon an die Verleihung des Deutschen Phantastik-Preises – dem Entertainment-Highlight des Tages (HIER die komplette Liste der Preisträger):


Wieder einmal genial unterhaltsam moderiert von Mike Hillenbrand und Hermann Ritter (diesmal mit einem stummen Zombie-Dirk) wurden die Nominierten des Preises vorgestellt und die Preisträger enthüllt. Natürlich gab es nicht in jeder Kategorie eine Überraschung. Markus Heitz gewann seine hauseigene Kategorie („Bester deutscher Roman“) ebenso wie Perry Rhodan die ihre („Beste Serie“). Besonders gefreut hat mich allerdings etwas, das ich als einer der wenigen schon vorher wusste: Unsere Phantastik-Couch hat – verdient – den diesjährigen Preis als „Beste Website“ gewonnen! Und das ohne offensive Werbung auf der eigenen Seite. Was ich im Vorfeld sogar kritisiert hatte – aber meine Chefredakteurin Eva hat Recht behalten. Unsere Qualität hat sich auch so durchgesetzt! Cool!

Eva Bergschneider und Verena Wolf von der Phantastik-couch mit dem DPP-Award für "Beste Website"

Ich gratuliere auch Gesa Schwartz zum ebenfalls hochverdienten „Besten Romandebut“ für ihren Grim. Amüsant fand ich dabei, dass ich (damals noch nicht als vertretener Autor, sondern als Fahrer für Carsten…) vor ziemlich exakt 2 Jahren vor dem BuCon beim Agentur-Brunch unserer gemeinsamen Literatur-Agentur Schmidt&Abrahams gemeinsam mit ihr am „Katzentisch“ an der Tür saß, als ihr gesagt wurde, dass es einen Abnehmer für ihr Manuskript gäbe. Damals war sie mindestens ebenso happy wie beim Phantastik-Preis. nur eine Rede hat sie nicht gehalten. ;)

Hier nochmal die kompletten Gewinner in Kurzform:

Bester deutschsprachiger Roman:
1) Markus Heitz: Judastöchter (Knaur)

Bestes deutschsprachiges Romandebüt:
1) Gesa Schwartz: Grim – Das Siegel des Feuers (LYX)

Bester internationaler Roman:
1) Neil Gaiman: Der lächelnde Odd und die Reise nach Asgard (Arena)

Beste deutschsprachige Kurzgeschichte:
1) Vanessa Kaiser & Thomas Lohwasser: „Das Herz des Jägers“ (aus: Geschichten unter dem Weltenbaum – Low)

Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung:
1) Lothar Mischke [Hg]: Geschichten unter dem Weltenbaum (Low)

Beste Serie:
1) Perry Rhodan (VPM)

Bester Grafiker:
1) Thomas Thiemeyer

Bestes Sekundärwerk:
1) Nautilus – Abenteuer und Phantastik (Abenteuer Medien)

Bestes Hörspiel:
1) R. A. Salvatore: Drizzt 13: Das Vermächtnis (Lausch)

Beste Internet-Seite:
1) www.phantastik-couch.de

Was ich nicht unterschlagen sollte: Auf dem Bucon wurde dieses Jahr nicht nur der Deutsche Phantastik-Preis vergeben, sondern erstmals auch der Deutsche Science Fiction Preis.
Eigentlich hatte ich mir ja erhofft, dass durch die doppelte Preisverleihung der multimediale Rahmen der Verleihungen ein wenig professioneller würde, als in den letzten Jahren (immerhin gab es diesmal eine richtige Leinwand). Leider Pustekuchen. Beim SciFi-Preis wurden gerade mal ein paar langweilige Texte eingeblendet , beim DPP gleich gar nichts mehr.
Immerhin kann eben der DPP trotzdem Punkten: Mit dem höchst unterhaltsamen Team Hillenbrand/Ritter und damit, dass die Gewinner eben NICHT schon wochen vorher bekanntgegeben werden, also ein Rest Spannung für’s Publikum erhalten bleibt.

Die Verleihungs-Zeremonie des Deutschen Science Fiction Preises. Hinten rechts.

Der SciFi-Preis hat nicht mal das. Und dank der vollkommen unspannenden Zeremonie ohne jegliches Brimborium in einer Ecke der großen Bühne (es erinnerte leider mehr an die Verabschiedung des Hallenwarts der Mehrzweckhalle in den Ruhestand, als an die Verleihung eines der wichtigsten Genrepreise im Deutschsprachigen Raum) hat, so kam es mir vor, die Hälfte der im Saal Anwesenden noch nicht einmal richtig mitbekommen, dass da gerade ein offizieller und wichtiger Programmpunkt stattfindet. Die Gespräche und der Handel gingen jedenfalls fast unverändert und unvermindert weiter. Und hätte der Gewinner des diesjährigen Preises für den besten deutschsprachigen Roman Uwe Post (für „Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes“) nicht eine wenigstens halbwegs mitreißende Rede gehalten und seinen eigenen Unterstützerkreis (in Form der Autoren-Forenmitglieder des „Tintenzirkel„) dabei gehabt – ich glaube, ich hätte diese Preisverleihung auch verpasst. Obwohl ich im Raum war. Sehr, sehr schade. Und mal im Ernst: auch ein wenig peinlich. So wird das sicherlich nichts mit der Medien- und Massenakzeptanz der Science Fiction, wenn man sich selbst die Außenwirkung einer Samstag-Nachmittag-Runde des Amateurschachclubs von Nieder-Övelgönne gibt. Sorry, Leute, aber GUT ist anders.

Markus Heitz‘ Justifiers-Serie samt Präsentation mag keine hohe und „ernsthafte“ Science-fiction sein – aber was Modernität und Werbeeffekt angeht, dürfte man beim Science Fiction Club Deutschland ruhig ein wenig von ihm und seinem Autorenteam lernen. Tom Finns Mind-Control-Lesung war übrigens sehr amüsant, auch wenn ich mir die Stimmen seiner Figuren völlig anders vorgestellt hatte.


Und wenn schon nicht dort, dann bei den Leuten von PerryRhodan, deren 50 Jahre altes „Produkt“ nicht halb so verstaubt wirkt.

Nach der Preisverleihung des DPP war jedenfalls schon fast wieder Schluss. Ein paar Minuten Gespräche noch, ein Nichtauffinden der meisten Leute, die ich noch treffen wollte und dann verlief sich das Ganze auch schon. Stephan trat die Heimfahrt an, ich brachte Carsten (und diesmal auch Eva) noch zum Bahnhof und ein Großteil der Leute verlief sich zum Essen in diverse Sprendlinger Lokalitäten.

Großes Tschüss also mit der üblichen Grußformel „Bis in Leipzig“ (gelegentlich nur ersetzt durch „Bis auf dem Dreieich-con“, „Bis auf dem Agentur-Essen“ oder „Bis auf der RPC“).

Und wäre Ann-Katrin nicht gewesen, dann wäre ich mit knurrendem Magen auf die Autobahn gefahren. So war ich im Anschluss an die Bahnhofsrunde doch noch schnell etwas essen (beim Stadthallen-Italiener, der schon um 22 Uhr an einem Samstag keine Pizza und nur noch ein sehr eingeschränktes Pasta-Angebot hatte. Dafür aber fast Messe-Preise. Nicht gut!) und hatte schließlich so ein interessantes Treffen mit den Damen (und dem einen Herren) vom Tintenzirkel, auf das ich gleich noch Gudrun und ihren Mann vom Hexentorverlag gelotst hatte. Herzlichen Dank für den angenehmen Abendabschluss!

Bis zum nächsten Jahr.

5 comments for “BuCon 2011 – Lesungen, Leute, Preise und die verschwundene Zeit

  1. 18. Oktober 2011 at 19:21

    Ach … Buchmesse war schon. Bin ich irgendwie dran vorbei gerutscht. Aber dank deiner engmaschigen Berichterstattung ist das Wichtigste in Hannover angekommen!

  2. 18. Oktober 2011 at 22:44

    [quote]Besonders gefreut hat mich allerdings etwas, das ich als einer der wenigen schon vorher wusste: Unsere Phantastik-Couch hat – verdient – den diesjährigen Preis als “Beste Website” gewonnen! Und das ohne offensive Werbung auf der eigenen Seite. Was ich im Vorfeld sogar kritixiert hatte – aber meine chefredakteurin Eva hat Recht behalten. Unsere Qualität hat sich auch so durchgesetzt! Cool![/quote]

    Aha….

    • Tom
      18. Oktober 2011 at 23:06

      Yo. Ich hätte, wie es ja bei diesem Publikumspreis üblich ist, zumindest einen kleinen Hinweis zur Abstimmung beim DPP auf der Startseite hinterlassen (Kein „Nimm mich! Nimm mich“, aber doch einen dezenten Wink). Man war aber dagegen. Im Nachhinein gebe ich zu, dass das gut so war.

      Womit ich im Übrigen nicht behaupte, dass wir die besten oder auch nur allein selig-machenden Rezensionen hätten. Ich gebe mir zwar Mühe, wirklich sinnvolle zu schreiben, aber damit bin ich ja nicht allein. Und darum ging es auch bei der Wahl nicht. Hieß ja nicht „Beste Rezension“, die Kategorie. *g*
      Aber die ansprechendste Website, die es, in meinen Augen (und ohne das geringste für die optische oder technische Seite der Site zu können), dem Benutzer am einfachsten macht – doch, das kann man so stehen lassen. Wobei ich natürlich genau unser Verbesserungspotential kenne. Da ist nach oben noch ordentlich Luft. *g*

  3. 19. Oktober 2011 at 16:31

    Das mit der verschwundenen Zeit kann ich nur bestätigen – und es wird mir ganz weh ums Herz, wenn ich hier lese, wer noch alles da war, ohne dass ich mit ihm geredet habe!
    Und damit ich wieder mal rumpingeln kann: Meinen Nachnamen schreibt man mit V, nicht mit W. ;-)

    • Tom
      19. Oktober 2011 at 16:50

      Argh. Entschuldigung, ist korrigiert. Das liegt daran, dass ich mit einer Frau Horwath studiert habe, vermute ich.

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