Uhrwerk Venedig und andere gute Nachrichten
Diesmal mit: einer weiteren Anthologieveröffentlichung, etwas zur Buchmesse Frankfurt 2011, dem BuCon und weiterem zur Schreiberei.
Also doch noch ein Blog-Eintrag in diesem Monat.
Es tut sich gerade eine ganze Menge an der Schreibfront.
Zum ersten ist diese Woche eine weitere Anthologie offiziell angekündigt worden, in der eine Geschichte von Stephan und mir enthalten ist. Es handelt sich um die Kurzgeschichtensammlung “Uhrwerk Venedig”. Ein Projekt, zu dem uns Andrea Bottlinger eingeladen hat. Es ist aus einer Idee aus dem Dunstkreis des österreichischen Phantastik-Magazines “Earth rocks” entstanden, nämlich, die verschiedenen “Punk”-Genres mit jeweils einer eigenen Anthologie zu bedenken. Also neben den schon etwas bekannteren wie “Cyberpunk” und “Steampunk” auch Sachen wie “Genepunk”, “Biopunk”, “Dieselpunk” oder eben in diesem Fall “Clockpunk“.
Ich weiß nicht, was aus den anderen Anthologien wurde (oder wird), aber die Clockpunk-Sammlung ist jetzt so gut wie fertig und hat im Verlag Ulrich Burger ein passendes Zuhause gefunden. Zur Erklärung: “Clockpunk” spielt zu einer Zeit, in der das Uhrwerk der neueste Schrei der Technik und an Diesel- oder auch nur Dampfkraft noch nicht zu denken war. In unserer Anthologie ist das der Zeitrahmen zwischen 1450 und 1550 und der Handlungsort aller Geschichten ist das mittelalterliche Venedig, in dem die wundersamen Erfindungen eines Leonardo da Vinci und verwandter Geister zum Leben erwachen. Tick-Tick-Tick.

Herausgeber des Schmuckstücks ist Lucas Edel und als Autoren sind neben Stephan und mir (aka. T.S. Orgel mit “Narrheiten”) eben Andrea Bottlinger, sowie Dirk Ganser, Tom Wilhelm, Emilia Dux und Lucas Edel vertreten. Das Cover mit der Illustration von Andreas Vellmers finde ich schon mal wirklich gelungen. Wenn alles glatt geht, wird das gute Stück schon auf dem diesjährigen Buchmesse-Con in Dreieich offiziell vorgestellt.
Apropos Bucon:
Dort werden wir zum allerersten Mal eine Lesung haben – zwar nur eine kurze, im Panel des Ulrich-Burger-Verlages, wo wir neben Christian Kathan unseren Beitrag aus der Anthologie “Ley Lines” vorstellen werden (also “A London Bridge Experience”*). Aber immerhin – die erste Lesung vor Publikum. Ich bin ein wenig aufgeregt. Legt sich hoffentlich.
Was ich damit ganz spaßig finde: Da Torsten Low vermutlich auch die Cthulhu-Horror-Anthologie “Die Klabauterkatze” zur Buchmesse rausbringen wird, wären Stephan und ich gleich mit drei Antho-Beiträgen auf dem BuCon vertreten. Das ist, finde ich, eine ganz ordentliche Rate. Wenn es jetzt noch die vierte Antho mit einer unserer Geschichten schaffen würde – aber da bin ich schon froh, wenn die dieses Jahr überhaupt noch kommt. Das ist übrigens die, zu der wir die Geschichte schon abgeliefert hatten, bevor die anderen drei auch nur ausgeschrieben waren. Manchmal dauert es halt etwas.
Was gibt’s sonst… Ach ja, meine Akkreditierung als Journalist für die Buchmesse in Frankfurt ist durch und meine Eintrittskarte ist da. Das bedeutet, dass Stephan und ich am donnerstag und zusätzlich Carsten (Steenbergen) am Freitag auf der Buchmesse sein werden, durch die Stände schlendern, Carsten dabei bewundern, wie ihn wieder haufenweise Promis grüßen, der er nicht mal kennt, zuviel Kaffee und Cola trinken und hoffentlich mit jeder Menge Kollegen reden können. Schade, dass Stephan Bellem und Robin Gates diesmal nicht da sein werden, aber da kann man nichts machen. Wir werden uns auch ohne euch zuamüsieren wissen, Jungs. *g* Und da sich die Phantastik-Couch-Redakteure (bzw. die aller Literatur-Couches) auf der Messe treffen, kann ich das sogar guten Gewissens komplett als Arbeitszeit verbuchen. Jetzt müssen wir nur noch die Abendgestaltung festlegen. Zumindest für Donnerstag. Freitag ist schon geritzt.
Und Samstag dann wie gesagt der Buchmesse-Con in Dreieich. Das reicht dann auch.
Also: Wer auf Buchmesse oder/und Bucon ist und Lust auf nen Kaffee (sic!) hat – einfach melden.
Was unsere sonstige Schreiberei angeht, gibt’s auch Neuigkeiten. Gute Neuigkeiten.
Allzuviel kann und will ich hier noch nicht verraten, aber soviel geht: Wir haben wirklich klasse Agentinnen bei S&A!
Die Warterei ist damit wohl vorüber (zumindest der nervige Teil davon) und es sieht ganz so aus, als wird das nächste halbe Jahr so sehr mit Schreiberei vollgepackt, dass es in naher Zeit zu keinen weiteren Kurzgeschichten mehr kommen wird. Es sei denn, wir finden zufällig noch eine Anthologie, für die wir nur was Fertiges aus der Schublade nehmen brauchen. Und auch mein eigenes All-Age/Jugendbuch-Projekt (inklusive Biker-Elfen und Wichtelblähungen) muss ich damit vorerst zurückstellen. In diesem Fall aber ärgert mich das gar nicht. Mehr dazu, sobald mehr dazu gesagt werden kann und darf.
Schönes Wochenende.
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*Ich kann’s mir nicht verkneifen: Wenn man in jeder bisher erschienenen Rezension zur Anthologie (okay. Sind bisher nur drei…) unter den vielen Autoren ausdrücklich lobend erwähnt wird, dann tut das dem fragilen Schreiberlings-Ego schon gut. *g*



Ja, dieses Jahr bin ich nur ganz kurz am Mittwoch da. Leider. Aber das ist einfach ein logistisches Problem mit dem Hund. Und dann auch ein monetäres, wenn ich den erst nach Trier fahren muss usw. ;)
Aber, wie bereits häufiger gesagt, das Lit-Pack ist in seiner Gesamtheit liebend gerne nach Leipzig eingeladen. Herbstgrillen und so. Sagt mir nur Bescheid.
Promis? Ach, woher denn? Höchstens schlendere ich selbst mit zwei angehenden Promis über die Messe. ;)