Ollis supercleveres Dingskonzept und ein Umzug

Na gut, irgendwann muss ich ja wieder mal. Ein neuer Blogeintrag also, frisch, wie die junge FA. Also so, wie ich mich nicht fühle.
Meine Themen derzeit: Renovierung, Umzug, Romanmanuskripte und -Ideen. Zum Beispiel zu Steamtown.

Im Moment ist das alles beherrschende Thema in meinem Leben die Renovierung und der anstehende Umzug. Wir haben endlich ein für uns passendes, allerdings doch deutlich renovierungsbedürftiges Häuschen gefunden und renovieren jetzt gegen die laufende Uhr an. Zum 1. Mai muss umgezogen sein. Und die alte Wohnung renoviert. Derzeit sind in der neuen alle Tapeten entfernt, die Wände freigelegt und gesichtet. Das hat zwei positive und ein negatives Ergebnis gebracht.

Positiv: Die Wände sind in besseren Zustand, als ich zu hoffen gewagt hatte. Was jetzt immer noch nicht bedeutet, dass sie Top in Form sind, aber es sieht relativ zügig machbar aus. Weiterhin Positiv: Unter der alten Auslegeware sind schöne, alte Dielen, die nahezu komplett in Ordnung sind und nur nochmal abgeschliffen werden müssen. Das spart Zeit, Geld (für neue Auslegeware (igitt) oder Laminat) und sieht auch noch gut aus.
Negativ: Wenn sich an einigen Wänden noch Bakelit-Drehschalter befinden (oder Steckdosen aus diesem Material), dann muss ein Elektriker her. Ich werde daran nicht Leben und Rechner hängen.

Nette Nebenepisode: Vodafone – Arcor hat mir heute meinen neuen DSL-Anschluss (der Ort bietet ein 16.000er) bestätigt. Als Arcor 6000. Moment…
Ein Anruf später bestätigt mir: Die haben mir nur ein 6.000er angelegt. Geht nicht mehr zu ändern. Bzw. erst, wenn der Anschluss aktiviert ist. Auskunft: „Ja weil der 16.000er aber doch 3 Euro im Monat mehr kostet. Schaun Sie doch mal, ob ihnen vielleicht der 6.000er schon reicht!“ Geht’s noch? Unter „Kostenkontrolle“ stelle ich mir eigentlich etwas anderes vor. Statt dessen könnten wir gern nochmal darüber reden, dass ein Neukunde für den gleichen Anschluss im Jahr rund 86 Euro weniger zahlt, als ich, der ich schon über 10 Jahre Arcor-Kunde bin (über das kostenlose Modem und die 50 Euro „Begrüßungsgeld“ reden wir jetzt mal gar nicht). Vermutlich bin ich einfach selbst schuld.
Aber ich habe mich mal an deren Pressestelle gewendet – und werde bei Gelegenheit darüber berichten, sobald mein Umzug erledigt ist.
Ach ja: Dafür wollen sie mein Modem an die neue Adresse liefern. Wo ich ja erst zum 1. Mai einziehe. Liefertermin: 2 Wochen vorher. Äh… klar. Völlig logisch.
Auch das können sie nicht rückgängig machen, bei Arcor. Aber sie haben es mal notiert. Hmhm.

Ich könnte noch eine ganze Menge anderer Geschichtchen dieser Art erzählen, lass es aber für heute.

Statt dessen wende ich mich mal noch kurz Ollis supercleverem Dingskonzept zu. Über das ich noch nichts berichten darf. Aber es wird ganz offiziell zum 2. Mai online gehen. Also genau dann, wenn ich auch wieder online gehe. Sagt das Schreiben von Arcor. zumindest. Ich werde mich überraschen lassen. Von beidem.
Olli meint in diesem Fall: Oliver Dierssen. Schaun wir mal, was er so in der Tüte bzw. im Osterkörbchen hat.

Stephan, Carsten und ich haben übrigens ebenfalls ein supercleveres Dingskonzept. Und zwar zu Steamtown. Das wird nicht gerade zum 2. Mai online gehen, aber doch wohl auf der RPC in Köln vorgestellt werden. Dann werden wir nämlich, wenn alles klappt, bei WerkZeugs auf der Leseinsel etwas aus Steamtown (immer noch „die Fabrik“ vorlesen – und etwas zum Hintergrund, zur Entstehungsgeschichte und zu den Zukunftsaussichten des Projektes erzählen.
Wir, das heißt in diesem Fall: Sicherlich Carsten, eventuell auch Stephan und ich, so wir es gebacken kriegen, nach Köln zu kommen. Details werden bis dahin noch geklärt.

Und in diesem Zug berichten wir dann auch über das erwähnte ScDk.
Davor stelle ich dann aber noch Ollis ScDk hier vor. Sobald ich darf. Versprochen.

Und vielleicht, nur vielleicht, gibts dann auch Neuigkeiten zu Dingen, die sich auf der Leipziger Buchmesse entwickelt haben.
Ganz abgesehen davon, dass unser (in diesem Fall: Stephans und mein) aktuelles Romanmanuskript jetzt auf Verlagsreise geht. Ich bin sehr gespannt, wie die Resonanz ausfallen wird.

Schönes Wochenende erstmal und frohes Schaffen.
Ich geh‘ wieder Kisten packen.

Ps: Zwei Sachen noch, ehe ich’s vergesse. Zum einen gratuliere ich Andrea zu ihrem gelungenen Einstieg in die Heftroman-Welt bei Larry Brent.
Zum anderen hat sie eine wirklich realitätsnahe Vermutung angestellt, wie der Film „Sucker Punch“ entstanden ist. Meine Meinung zu diesem Film: Die erste Hälfte des Titels beschreibt das Gesamtwerk ganz gut.

Pps: Falls jemand jetzt Webseiten und Links in meinen Linklisten auf diesem Blog hier vermisst – ich habe aus Optimierungsgründen mal ale aussortiert, die weder ich noch sonst wer im letzten halben Jahr angeklickt hat. Die links sind (bis auf wenige Ausnahmen, die offensichtlich von anderen genutzt werden) zuallererst meine überall erreichbare Seitenanwahl für das, was ich mehr oder minder regelmäßig besuche. Aus ergonomischen Gründen wurde das also verschlankt. Heißt nicht, dass ich die anderen nicht mehr lieb hab. ;)

3 comments for “Ollis supercleveres Dingskonzept und ein Umzug

  1. Olli
    8. April 2011 at 14:42

    Ich bin … ganz ehrlich … ergriffen. Danke. Und noch dazu schönes Wetter. Was kann man sich noch wünschen?

  2. 12. April 2011 at 08:04

    Dann mal ganz viel Spass beim Renovieren. Wir fressen auch gerade Steinstaub, und es ist genauso schröcklich, wie es schon in frühen Kindertagen mal war. Aber diesmal kann ich wenigstens selbst die Stromkabel in die Wände klopfen und darauf bestehen, dass alles nach DIN verkabelt, verbust und vernetzt wird. War’s vorher nämlich nicht ;)

    Grüße von der Baustelle!

  3. Tom
    12. April 2011 at 09:26

    Ja. Genau das steht am Donnerstag an. Schlitze fräsen, Verdosen, verkabeln und die ganzen alten, mit Leinen ummantelten Kabel mal raus.
    Gestern war dr Elektriker da – da war es hilfreich, dass mein Vater, der Messtechniker, der IHKs in elektrischer Betriebssicherheit schult, dabei war. So lässt sich schon ganz anders reden. ;)

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