Der letzte Flug der „Karibik“

Kurz zur Story:

Die veraltete Propellermaschine BL.CK.’Pearl‘ stürzt auf ihrem letzten Flug an das Ende der Welt (Pauschalreise) mitten über dem Meer ab.
Da macht der alkoholkranke Flugkapitän Jakob „Jack“ Sperling eine furchtbare Entdeckung: Er wurde von seiner Geliebten, der Stewardess und ehemaligen Cheerleaderin Lizzy Swann, aus Eifersucht getötet und an einen riesigen Kraken verfüttert. Daraufhin verfällt er dem Wahnsinn und beginnt eine Karriere im französischen Independentfilm (anspruchsvolle Episodenfilme mit sehr spartanischer Ausstattung: 1 Schiff, 1 weisser Hintergrund, 1 Krabbe).

Währenddessen entwickelt die East India Flying Company mit Hilfe des neuen holländischen Großraumjets „The Flying Dutchman“ einen perfiden Plan, um alle unabhängigen kleinen Fluglinien aus dem Geschäft zu drängen.
Doch die ehemalige Crew der BL.CK’Pearl‘ befreien ihren Kapitän aus seinem Knebelvertrag. Gemeinsam brechen Jack, Lizzy, Co-Pilot Barbusa und der jugendlich-dynamische Flugbegleiter Will zu einem Meeting aller kleinen ‚Piraten‘-Fluglinien auf.

Doch jeder der vier Helden hat seine eigenen Pläne: Während Will seinen Vater retten möchte, der ohne Gewerkschaftsschutz und Mindestlohn 25 Stunden am Tag im Frachtraum der Flying Dutchman schuften muss, möchte Jack die Unsterblichkeit erringen, indem er eine Hauptrolle in einem großen Hollywood-Katastrophenfilm ergattert. Lizzy und Barbusa sind dagegen etwas planlos, darin aber sehr zielstrebig.

Mehr zur Geschichte verrate ich nicht. Nur noch so viel: Eine wichtige Rolle spielt auch die ‚herzzerreissende‘ Liebesgeschichte zwischen dem durch einen Unfall entstellten Flugkapitän der Flying Dutchman, David „Davy“ Jones und Tia D’Alma, einer Managerin der mächtigen See-Transportbehörde.

Meine Kritik:
Als dritter (und vorerst) letzter Teil der großen Karibik-Novella führt der Film die Handlungsstränge der beiden Vorgänger etwas holprig und manchmal auch ein wenig schwer nachvollziehbar zusammen, macht aber als Popcornkino eine Menge Spaß. Die Gags sind v.a. in Person der vielen witzigen Nebenfiguren, die all zu oft den Hauptdarstellern die Show stehlen, breit gesät. Die Bilder sind sogar noch gewaltiger und bunter als in den vorherigen Teilen (allein dafür gäbe es von mir eigentlich 11 Punkte).

Was den Gesamteindruck angeht, da bin ich etwas hin- und hergerissen. Manchal hätte ich mir ein sorgfältiger strukturiertes Drehbuch gewünscht.
Daher von mir nur 8 von 10 Punkten.

Trotzdem natürlich ein absolutes Muß für alle, die die Vorgänger gesehen haben. Sein Geld ist er allemal wert!

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