29
Jul

Steamball

  

Das sich weithin großer Beliebtheit erfreuende Steamball ist ein sehr körperbetonter Sport, bei dem zwei neunköpfige Mannschaften, jeweils bestehend aus einem Keeper, zwei Guardians und sechs Hittern, in einer ovalen Arena gegeneinander antreten. Aufgabe des Keepers ist es, zusammen mit den beiden Guardians, den eiförmigen Ball im einzigen Tor des Spielfelds zu versenken und gegnerische Tore zu verhindern. Die sechs Hitter, ausgestattet mit Plasmastäben, stehen dem Keeper dabei als schlagkräftige Eingreiftruppe auf dem Spielfeld zur Verfügung.

Steamball wird in unterschiedlichen Varianten ausgeübt. Die beliebteste (und auch die spektakulärste) ist jedoch die Redwood-Variante, in der das runde Tor mit unterschiedlicher Geschwindigkeit um das Spielfeld herum rotiert, während mechanische Bodenplatten nach dem Zufallsprinzip über die gesamte Spielfläche verteilt (mit Ausnahme der Teambasis) mehrere Meter hochgefahren oder abgesenkt werden.

Die Spieler sind mit Protektoren ausgestattet, um massive Verletzungen zu vermeiden. Trotzdem kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Vermutlich liegt hier einer der Gründe für die außerordentliche Beliebtheit der Redwood-Variante. Die Lord-Wessels-Arena, traditioneller Austragungsort der Super-Steam-Finalspiele, ist grundsätzlich ausverkauft. Die Karten für die wöchentlichen Spiele sind heiß begehrt und nur schwer zu bekommen.