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	<title>Kommentare zu: Kapitel 5-01</title>
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	<description>Buch 1: Die Fabrik</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 07:20:12 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Nico</title>
		<link>http://www.achronos.de/steamtown/2009/07/22/kapitel-5-01/comment-page-1/#comment-464</link>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 15:22:11 +0000</pubDate>
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		<description>Temperatur im Raum und wirkte bald, als wolle sich die Luft selbst entzünden
 - die Temperatur wirkte, als wolle sie die Luft entzünden? Bitte denkt über eine andere Formulierung nach

"Nur Momente noch"
 - Nur noch wenige Momente oder Nicht mehr lange ... bitte

[...]Dielen heraus zu brechen
- herauszubrechen

[...]um ihn in den Spalt zwischen zwei Bretter zu rammen
- ich weiß, was gemeint ist, es liest sich dennoch recht merkwürdig... wie wäre es mit "um ihn in einen Spalt zwischen den Brettern zu rammen"?

Ansonsten merke ich schon, dass ich von Andrea und TPF würdig vertreten wurde ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Temperatur im Raum und wirkte bald, als wolle sich die Luft selbst entzünden<br />
 - die Temperatur wirkte, als wolle sie die Luft entzünden? Bitte denkt über eine andere Formulierung nach</p>
<p>&#8220;Nur Momente noch&#8221;<br />
 - Nur noch wenige Momente oder Nicht mehr lange &#8230; bitte</p>
<p>[...]Dielen heraus zu brechen<br />
- herauszubrechen</p>
<p>[...]um ihn in den Spalt zwischen zwei Bretter zu rammen<br />
- ich weiß, was gemeint ist, es liest sich dennoch recht merkwürdig&#8230; wie wäre es mit &#8220;um ihn in einen Spalt zwischen den Brettern zu rammen&#8221;?</p>
<p>Ansonsten merke ich schon, dass ich von Andrea und TPF würdig vertreten wurde ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tom</title>
		<link>http://www.achronos.de/steamtown/2009/07/22/kapitel-5-01/comment-page-1/#comment-435</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 10:16:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.achronos.de/steamtown/?p=1295#comment-435</guid>
		<description>Tatsächlich?
"sagt" und "fragt" sind für mich (und auch für Lektoren, mit denen ich mich unterhalten habe) sogenannte "nicht-Wörter". Man kann sie getrost verwenden, da sie schlicht überlesen werden, während sämtliche Synonyme eher wahrgenommen werden - und damit dem tatsächlich Gesagten oft genug die Wirkung nehmen, bzw. "die Show stehlen", wie das formuliert wurde.
Aber es stimmt natürlich: sobald der Teil hinter der wörtlichen Rede lautet: ""...", sagte Mr. Ferret und wandte sich ab", kann man wirklich auf das "sagte" verzichten und einen neuen Satz anfangen. Ich versuche, in Zukunft darauf zu achten. Hilfreicher Hinweis.

Und was das "Und so" angeht, gebe ich dir natürlich recht. Keine Frage. Fand ich nur spaßig. *g*

Was deine Schreibaufgabe angeht, Stephan - die habe ich gestern hinter mich gebracht (und das auch noch übermüdet. Ich sollte öfter übermüdet schreiben). 4 Seiten Produkttext auf jeweils 30% kürzen (also um 70%). Bei gleichbleibendem Inhalt. Schön, wenn man seinen Brotjob für Schreibübungen nutzen darf. Hurra, ich werde für's schreiben bezahlt!

(aber eigentlich war das SO nicht gedacht...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tatsächlich?<br />
&#8220;sagt&#8221; und &#8220;fragt&#8221; sind für mich (und auch für Lektoren, mit denen ich mich unterhalten habe) sogenannte &#8220;nicht-Wörter&#8221;. Man kann sie getrost verwenden, da sie schlicht überlesen werden, während sämtliche Synonyme eher wahrgenommen werden - und damit dem tatsächlich Gesagten oft genug die Wirkung nehmen, bzw. &#8220;die Show stehlen&#8221;, wie das formuliert wurde.<br />
Aber es stimmt natürlich: sobald der Teil hinter der wörtlichen Rede lautet: &#8220;&#8221;&#8230;&#8221;, sagte Mr. Ferret und wandte sich ab&#8221;, kann man wirklich auf das &#8220;sagte&#8221; verzichten und einen neuen Satz anfangen. Ich versuche, in Zukunft darauf zu achten. Hilfreicher Hinweis.</p>
<p>Und was das &#8220;Und so&#8221; angeht, gebe ich dir natürlich recht. Keine Frage. Fand ich nur spaßig. *g*</p>
<p>Was deine Schreibaufgabe angeht, Stephan - die habe ich gestern hinter mich gebracht (und das auch noch übermüdet. Ich sollte öfter übermüdet schreiben). 4 Seiten Produkttext auf jeweils 30% kürzen (also um 70%). Bei gleichbleibendem Inhalt. Schön, wenn man seinen Brotjob für Schreibübungen nutzen darf. Hurra, ich werde für&#8217;s schreiben bezahlt!</p>
<p>(aber eigentlich war das SO nicht gedacht&#8230;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andrea</title>
		<link>http://www.achronos.de/steamtown/2009/07/22/kapitel-5-01/comment-page-1/#comment-434</link>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 08:54:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.achronos.de/steamtown/?p=1295#comment-434</guid>
		<description>Ich hab generell nichts gegen das Wort "und" am Satzanfang (wobei ich es in tatsächlichen Geschichten nicht so oft verwenden würde, wie in meinem Kommentar *g* Und "und so" ist eine ganz andere Geschichte.). Muss mich im Moment auch daran gewöhnen, es rauszulektorierer, weil der Verlag hier das so will. Aber über zu viel "sagte" stolpere ich immer. Wobei es nicht besser wird, wenn stattdessen zwischen "meinte", "murmelte", "grummelte" usw. abgewechselt wird. Ich find, man sollte sowas so oft wie möglich weglassen und einfach mit einem ganz normalen Satz anschließen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab generell nichts gegen das Wort &#8220;und&#8221; am Satzanfang (wobei ich es in tatsächlichen Geschichten nicht so oft verwenden würde, wie in meinem Kommentar *g* Und &#8220;und so&#8221; ist eine ganz andere Geschichte.). Muss mich im Moment auch daran gewöhnen, es rauszulektorierer, weil der Verlag hier das so will. Aber über zu viel &#8220;sagte&#8221; stolpere ich immer. Wobei es nicht besser wird, wenn stattdessen zwischen &#8220;meinte&#8221;, &#8220;murmelte&#8221;, &#8220;grummelte&#8221; usw. abgewechselt wird. Ich find, man sollte sowas so oft wie möglich weglassen und einfach mit einem ganz normalen Satz anschließen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.achronos.de/steamtown/2009/07/22/kapitel-5-01/comment-page-1/#comment-433</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 06:37:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.achronos.de/steamtown/?p=1295#comment-433</guid>
		<description>Von mir ebenfalls besten Dank für die Anmerkungen, Andrea. Klar kann man über einiges davon diskutieren - aus dem Grund schrauben wir gerade auch eifrig an einem einigermaßen geeigneten Forum herum. Leider hat Wordpress so einige Tücken... Wenn alles gut läuft, haben wir aber zumindest bald ein durchschnittlich brauchbares parat. Hoffen wir das Beste.

Zu dem Thema des Verbs "sagen": Ich versuche, in der Hinsicht auch immer sparsamer zu werden. Interessanterweise habe ich aber erst letztens ein Buch angefangen, in dem das Wort überdurchschnittlich oft vorkam. Beim Lesen selbst fiel es mir gar nicht auf (ich glaube, man überliest es irgendwie automatisch). Erst beim kritischen nach-lesen (ich lese zur Zeit Texte häufig nochmal genauer, um Schreibstile kennenzulernen) habe ich es erst bemerkt. Daher vermute ich, dass das Wort in erster Linie ein Störfaktor für Lektoren oder Deutschlehrer ist, die quasi dazu gezwungen sind, Texte genauer zu studieren (eine repräsentative Studie dazu steht natürlich noch aus ;-)

Die Nachwuchsautoren-Schreibaufgabe für heute: Streichen Sie alle unnötigen Füllwörter aus Ihrem Text. 'Und' ersetzen Sie das Verb "sagen" durch ein schöneres Wort.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Von mir ebenfalls besten Dank für die Anmerkungen, Andrea. Klar kann man über einiges davon diskutieren - aus dem Grund schrauben wir gerade auch eifrig an einem einigermaßen geeigneten Forum herum. Leider hat Wordpress so einige Tücken&#8230; Wenn alles gut läuft, haben wir aber zumindest bald ein durchschnittlich brauchbares parat. Hoffen wir das Beste.</p>
<p>Zu dem Thema des Verbs &#8220;sagen&#8221;: Ich versuche, in der Hinsicht auch immer sparsamer zu werden. Interessanterweise habe ich aber erst letztens ein Buch angefangen, in dem das Wort überdurchschnittlich oft vorkam. Beim Lesen selbst fiel es mir gar nicht auf (ich glaube, man überliest es irgendwie automatisch). Erst beim kritischen nach-lesen (ich lese zur Zeit Texte häufig nochmal genauer, um Schreibstile kennenzulernen) habe ich es erst bemerkt. Daher vermute ich, dass das Wort in erster Linie ein Störfaktor für Lektoren oder Deutschlehrer ist, die quasi dazu gezwungen sind, Texte genauer zu studieren (eine repräsentative Studie dazu steht natürlich noch aus ;-)</p>
<p>Die Nachwuchsautoren-Schreibaufgabe für heute: Streichen Sie alle unnötigen Füllwörter aus Ihrem Text. &#8216;Und&#8217; ersetzen Sie das Verb &#8220;sagen&#8221; durch ein schöneres Wort.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tom</title>
		<link>http://www.achronos.de/steamtown/2009/07/22/kapitel-5-01/comment-page-1/#comment-432</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 20:11:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.achronos.de/steamtown/?p=1295#comment-432</guid>
		<description>Autsch. Volle Breitseite. *g*
Vielen Dank. Ich hab ja auch danach gefragt. Im Ernst - 50% davon nehme ich mir zu Herzen (was angesichts der Länge ja auch schon eine Menge ist) - bei den andere n50% würde ich mich streiten. Letztlich ist vieles davon natürlich Geschmackssache. 
Was ich aber - mal wieder - sehe, ist, dass ich noch immer zu wenige Punkte und zu viele Kommata mache. Hmpf. 

ABER: Mich amüsiert der vorletzte Abschnitt, Andrea. 
Gerade wollte ich noch fragen, was ihr alle damit habt, dass man keine Sätze mit "Und" beginnen soll (jaja, wir haben das alle in der Schule gelernt. Da haben wir auch alle gelernt, dass man das Wort "sagt" um jeden Preis vermeiden soll. Hm). UND dann habe ich entdeckt, womit du die letzten beiden Sätze des Abschnittes anfangen lässt. Da sach ich doch: Und?
;)

Danke für die Kritik. Das war zumindest für mich hilfreich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Autsch. Volle Breitseite. *g*<br />
Vielen Dank. Ich hab ja auch danach gefragt. Im Ernst - 50% davon nehme ich mir zu Herzen (was angesichts der Länge ja auch schon eine Menge ist) - bei den andere n50% würde ich mich streiten. Letztlich ist vieles davon natürlich Geschmackssache.<br />
Was ich aber - mal wieder - sehe, ist, dass ich noch immer zu wenige Punkte und zu viele Kommata mache. Hmpf. </p>
<p>ABER: Mich amüsiert der vorletzte Abschnitt, Andrea.<br />
Gerade wollte ich noch fragen, was ihr alle damit habt, dass man keine Sätze mit &#8220;Und&#8221; beginnen soll (jaja, wir haben das alle in der Schule gelernt. Da haben wir auch alle gelernt, dass man das Wort &#8220;sagt&#8221; um jeden Preis vermeiden soll. Hm). UND dann habe ich entdeckt, womit du die letzten beiden Sätze des Abschnittes anfangen lässt. Da sach ich doch: Und?<br />
;)</p>
<p>Danke für die Kritik. Das war zumindest für mich hilfreich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andrea</title>
		<link>http://www.achronos.de/steamtown/2009/07/22/kapitel-5-01/comment-page-1/#comment-431</link>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 18:52:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.achronos.de/steamtown/?p=1295#comment-431</guid>
		<description>Da ich ja letztens mehr oder weniger gemeckert habe, hier ein bisschen konstruktive Kritik bezüglich einiger Formulierungen u.ä.. Rechtschreibung und Zeichensetzung überlasse ich Nico ;-)

"Das Prasseln der Flammen im Flur schien direkt aus der Hölle zu stammen"
Warum nur das Prasseln? Der Satz klingt irgendwie seltsam in meinen Ohren. Flammen können aus der Hölle stammen, ein Geräusch allein eher weniger. Vllt eher "schien direkt aus der Hölle zu ihnen heraufzudringen". Das würde für mich den Unterschied machen, dass das Prasseln, wenn es aus der Hölle stammt, tatsächlich von dort nach oben auswandert, wohingegen es, wenn es heraufdringt, nur eben so weit zu hören ist.

"Alle vier starrten auf den Boden."
Nicht eher "zu Boden"?

"Dann runzelte Whiggs die Stirn"
Vllt eher "plötzlich" oder "mit einem Mal" oder irgendwas anderes nur nicht "dann"? Das klingt sehr unbeholfen.

"Mit einem Schwung riss sie den ausgetretenen Teppich beiseite"
Das "einem" einfach weglassen.

"“Entschuldigen Sie, Miss”, sagte Eric dann."
Schon wieder "dann". Es wäre sinnvoller da zu schreiben, wie Eric das sagt. Vorsichtig oder höflich oder sonstwas

"“Ganz und gar nicht, Miss”, sagte Mr. Ferret nahm ihr den Schürhaken aus der Hand und schob sie beiseite."
Man braucht nicht hinter jeder wörtlichen Rede ein Verb des sagens. Einfach: "“Ganz und gar nicht, Miss.” Mr. Ferret nahm ihr den Schürhaken aus der Hand und schob sie beiseite."

"Binnen Augenblicken war ein Loch entstanden, in das seine Hände passten und mit kräftigem Reißen entfernte er große Splitter und erweiterte den Durchbruch."
Zwei unds in einem Satz. Einfach einen Punkte hinter "passten" machen.
Die ganze "mit kräftigem Reißen entfernte er große Splitter"-Formulierung gefällt mir nicht so wirklich.
Man könnte einfach schreiben "Krachend brachen die Bretter, als er daran zog." Wenn man besonders atmosphärisch sein möchte, könnte man auch noch herumfliegende Holzsplitter erwähnen.

"Eric blickte in das Loch hinab. Dann nickte er."
Warum nickt er hier? Kann man das nicht einfach weglassen?

"Dann warf er einen letzten Blick auf den Raum."
Vllt eher: "Dann ließ er den Blick ein letztes Mal durch den raum schweifen." Auf den Raum kann mein einen Blick eigentlich nicht werfen, wenn man sich darin befindet.

"Mr. Ferret musterte die junge Frau mit ausdruckslosem Blick. Dann lächelte er schmal und nickte in Richtung Loch."
Kann man das dann durch ein "schließlich" oder etwas in der Art ersetzen? Zwei Sätze später kommt nämlich schon wieder ein "dann".

"Der Pater nickte dem Wiedergänger zu. Dann nahm er eine Blechdose vom Sims des Kamins,"
Schon wieder "Dann". Einfach weglassen am besten.

"Der Riegel zum Nachbarkeller war tatsächlich festgerostet gewesen"
Ich denke, das soll ausdrücken, dass er es nun nicht mehr ist, klingt, aber nicht so gut. Vllt doch lieber normale Vergangenheit verwenden?

"Was allerdings nichts war, was Mr. Ferret hätte aufhalten können."
Sehr umständlich. Entweder einfach: "Das konnte Mr Ferret jedoch nicht lange aufhalten."
Oder: "Der roste Riegel, der Mr Ferret aufhalten konnte, musste allerdings erst noch erfunden werden"
oder sonstwas

"Und so eilten sie wenig später geduckt und im Schutz der dichten, stinkenden Rauchschwaden verborgen durch den Garten des Nachbarhauses, hinaus auf die rückwärtige Gasse."
Sätze mit "Und so" anzufangen ist nicht so toll. "Wenig später eilten sie".
Und wenn da schon "im Schutz" steht, braucht man das "verborgen" später nicht mehr. Und ich glaube es heißt "in die Gasse"

Whiggs eine wichtige rolle bei der Rettung spielen zu lassen, finde ich auch eine nette Idee.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich ja letztens mehr oder weniger gemeckert habe, hier ein bisschen konstruktive Kritik bezüglich einiger Formulierungen u.ä.. Rechtschreibung und Zeichensetzung überlasse ich Nico ;-)</p>
<p>&#8220;Das Prasseln der Flammen im Flur schien direkt aus der Hölle zu stammen&#8221;<br />
Warum nur das Prasseln? Der Satz klingt irgendwie seltsam in meinen Ohren. Flammen können aus der Hölle stammen, ein Geräusch allein eher weniger. Vllt eher &#8220;schien direkt aus der Hölle zu ihnen heraufzudringen&#8221;. Das würde für mich den Unterschied machen, dass das Prasseln, wenn es aus der Hölle stammt, tatsächlich von dort nach oben auswandert, wohingegen es, wenn es heraufdringt, nur eben so weit zu hören ist.</p>
<p>&#8220;Alle vier starrten auf den Boden.&#8221;<br />
Nicht eher &#8220;zu Boden&#8221;?</p>
<p>&#8220;Dann runzelte Whiggs die Stirn&#8221;<br />
Vllt eher &#8220;plötzlich&#8221; oder &#8220;mit einem Mal&#8221; oder irgendwas anderes nur nicht &#8220;dann&#8221;? Das klingt sehr unbeholfen.</p>
<p>&#8220;Mit einem Schwung riss sie den ausgetretenen Teppich beiseite&#8221;<br />
Das &#8220;einem&#8221; einfach weglassen.</p>
<p>&#8220;“Entschuldigen Sie, Miss”, sagte Eric dann.&#8221;<br />
Schon wieder &#8220;dann&#8221;. Es wäre sinnvoller da zu schreiben, wie Eric das sagt. Vorsichtig oder höflich oder sonstwas</p>
<p>&#8220;“Ganz und gar nicht, Miss”, sagte Mr. Ferret nahm ihr den Schürhaken aus der Hand und schob sie beiseite.&#8221;<br />
Man braucht nicht hinter jeder wörtlichen Rede ein Verb des sagens. Einfach: &#8220;“Ganz und gar nicht, Miss.” Mr. Ferret nahm ihr den Schürhaken aus der Hand und schob sie beiseite.&#8221;</p>
<p>&#8220;Binnen Augenblicken war ein Loch entstanden, in das seine Hände passten und mit kräftigem Reißen entfernte er große Splitter und erweiterte den Durchbruch.&#8221;<br />
Zwei unds in einem Satz. Einfach einen Punkte hinter &#8220;passten&#8221; machen.<br />
Die ganze &#8220;mit kräftigem Reißen entfernte er große Splitter&#8221;-Formulierung gefällt mir nicht so wirklich.<br />
Man könnte einfach schreiben &#8220;Krachend brachen die Bretter, als er daran zog.&#8221; Wenn man besonders atmosphärisch sein möchte, könnte man auch noch herumfliegende Holzsplitter erwähnen.</p>
<p>&#8220;Eric blickte in das Loch hinab. Dann nickte er.&#8221;<br />
Warum nickt er hier? Kann man das nicht einfach weglassen?</p>
<p>&#8220;Dann warf er einen letzten Blick auf den Raum.&#8221;<br />
Vllt eher: &#8220;Dann ließ er den Blick ein letztes Mal durch den raum schweifen.&#8221; Auf den Raum kann mein einen Blick eigentlich nicht werfen, wenn man sich darin befindet.</p>
<p>&#8220;Mr. Ferret musterte die junge Frau mit ausdruckslosem Blick. Dann lächelte er schmal und nickte in Richtung Loch.&#8221;<br />
Kann man das dann durch ein &#8220;schließlich&#8221; oder etwas in der Art ersetzen? Zwei Sätze später kommt nämlich schon wieder ein &#8220;dann&#8221;.</p>
<p>&#8220;Der Pater nickte dem Wiedergänger zu. Dann nahm er eine Blechdose vom Sims des Kamins,&#8221;<br />
Schon wieder &#8220;Dann&#8221;. Einfach weglassen am besten.</p>
<p>&#8220;Der Riegel zum Nachbarkeller war tatsächlich festgerostet gewesen&#8221;<br />
Ich denke, das soll ausdrücken, dass er es nun nicht mehr ist, klingt, aber nicht so gut. Vllt doch lieber normale Vergangenheit verwenden?</p>
<p>&#8220;Was allerdings nichts war, was Mr. Ferret hätte aufhalten können.&#8221;<br />
Sehr umständlich. Entweder einfach: &#8220;Das konnte Mr Ferret jedoch nicht lange aufhalten.&#8221;<br />
Oder: &#8220;Der roste Riegel, der Mr Ferret aufhalten konnte, musste allerdings erst noch erfunden werden&#8221;<br />
oder sonstwas</p>
<p>&#8220;Und so eilten sie wenig später geduckt und im Schutz der dichten, stinkenden Rauchschwaden verborgen durch den Garten des Nachbarhauses, hinaus auf die rückwärtige Gasse.&#8221;<br />
Sätze mit &#8220;Und so&#8221; anzufangen ist nicht so toll. &#8220;Wenig später eilten sie&#8221;.<br />
Und wenn da schon &#8220;im Schutz&#8221; steht, braucht man das &#8220;verborgen&#8221; später nicht mehr. Und ich glaube es heißt &#8220;in die Gasse&#8221;</p>
<p>Whiggs eine wichtige rolle bei der Rettung spielen zu lassen, finde ich auch eine nette Idee.</p>
]]></content:encoded>
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