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Tatsächlich konnte Pater Siberius die wenigen Sekunden, bis Gus, der Wirt, von seinem damaligen „Abenteuer“ erzählte, an einer Hand herunter zählen. Fünf, vier, drei, zwei und da fing er schon an. „Hey, Sib, hab ich dir schon mal erzählt, wie ich an diesen hübschen Schädel gekommen bin?“ Ungefähr eintausend Mal, dachte Siberius entnervt, aber er sagt es nicht. Er wollte Gus nicht den Spaß verderben. Am einfachsten war es, sich die Zeit, bis der Wirt zum Ende kam, einfach auszublenden, den Kopf abzuschalten, nicht zu denken. Irgendwie auch erholsam, wenn er es recht bedachte. Wann kam er schon dazu, einfach einmal alles zu verdrängen. Zu vergessen. Besonders das damals mit Emilie, seiner Frau …

Unwillkürlich glitt sein Blick zu dem hässlich entstellten Rattenschädel, dem man, auch wenn der restliche Körper fehlte, seine ungeheure Masse ansah. Das Vieh musste einmal die Größe eines Bluthundes gehabt haben. Dazu eitrige und verwucherte Beulen und Ekzeme, wie die meisten ihrer verfluchten Art. Wo immer diese Drecksmonster auch herkamen oder besser aus welchem Pfuhl sie entstiegen, eins hatten sie alle gemeinsam: Man begegnete ihnen besser nicht unbewaffnet. Niemand wusste, was die Dämonenratten einst in die Kanalisation – und nun auch in die dunkleren Ecken der heruntergekommenen Viertel – gelockt hatte, nicht einmal das Ministerium, welches deren Existenz lange verleugnet hatte. Klar, in den Upper Quartern der Reichen gab sie es ja auch nicht. Die Ratten waren ein Problem der armen Leute.

„… und dann sprang mich die scheiß Ratte mit ihren glühenden Augen ohne Rücksicht auf Verluste an. Ich sag dir, groß wie ein kleines Pony und ebenso schwer. Dass ich unter diesem Fleischberg überhaupt herausgekommen bin, war ein absolutes Wunder. Ich war ja schließlich allein in diesem scheiß Keller. Ich habe es also gerade noch geschafft, meinen Dolch nach vorne zu bringen, bevor …“ Gus unterbrach sich selbst und Siberius war direkt wieder da. Es war wohl das erste Mal, dass der Wirt seine Geschichte nicht zu Ende brachte.

„Was fällt dir ein, du Arschloch? Sib, pass auf! Hinter dir!“

Pater Siberius wich instinktiv zur Seite aus. Eine halbvolle Flasche krachte dort auf die Theke, wo eigentlich eben noch seinen Kopf gewesen war, und zerbrach. Ein Splitter- und Branntweinregen prasselte auf ihn nieder und er konnte gerade noch seinen Arm schützend vor sein Gesicht bringen. Trotzdem hinterließ eine der vorbei zischenden Scherben eine glühende Spur auf seiner Wange.

„D … duu Sch … Scheißßßkerl“, nuschelte der Betrunkene von vorhin, der es irgendwie geschafft hatte, sich schwankend und taumelnd zurück auf die Füße zu bringen. „G´schubbst hast d .. duuu misch, dduu elen … elendiger Wischser .“

Er startete eine neue, taumelnde Attacke, diesmal mit der Faust. Jetzt, wo er die volle Aufmerksamkeit von Pater Siberius gewonnen hatte, ging sie natürlich meilenweit daneben.

Spielend wich der Pater vor dem unbeholfenen Schwinger aus und verpasste ihm seinerseits einen Hieb ans Kinn, um ihn wieder auf Abstand zu bekommen. Wie vom Blitz getroffen stürzte der Betrunkene um. Bevor er jedoch zu Boden ging, knallte er mit dem Kopf gegen das harte Thekenholz. Ein trockenes Knacken ertönte, als das Genick des Stürzenden brach und er anschließend mit einem seltsam verdrehten Hals auf dem Boden zu liegen kam. Niemand schien etwas mitbekommen zu haben. Oder sich wenigstens zu wundern. Betrunkene und Schlägereien gehörten nun mal in jede anständige Kneipe.

„Verdammt“, fluchte Pater Siberius. „Was für ein Vollidiot. Warum gibt der auch keine Ruhe?“

Gus war in der Zwischenzeit hinter der Theke hervorgekommen und beugte sich ebenfalls prüfend über den Gestürzten. Schließlich blickte den Pater ernst an.

„Mist, der ist hinüber“, flüsterte er.

„Und jetzt? Ich habe echt keine Lust, das der Polizei zu erklären.“

„Mach dir keine Sorgen, Sib“, beruhigte ihn Gus. „Ich kümmere mich darum. Cutter Pew ist genau der richtige Mann für diesen Job. Er wird ihn auf Nimmerwiedersehen wegschaffen. Du wirst sehen, niemand wird dich deswegen belangen. Vertrau ruhig dem alten Gus. Aber dafür schuldest du mir was.“

„Geht klar.“

Als beide aufstanden, sprach Gus so überdeutlich hörbar zu Siberius, dass es ihm vorkam, jeder müsse das schlechte Schauspiel des Wirts sofort durchschauen. Was wahrscheinlich auch alle taten, nur sagte keiner etwas dagegen.

„Immer diese Trunkenbolde. Ich bringe ihn besser nach hinten in die Kammer, da kann er seinen Rausch ausschlafen.“

Damit griff er dem Toten behände unter die Arme und schleifte ihn, weiter vor sich hin schimpfend, in den anliegenden Raum.

Was für ein verdammter Scheißtag. Siberius stürzte den Rest Branntwein aus seinem Glas herunter, warf ein paar Münzen auf die Theke und verließ die „Bucklige Ratte“. Er hatte genug für heute. Um den Toten tat es ihm nicht sonderlich leid. Davon gab es jeden Tag schließlich genug. Sogar welche, die deutlich schlimmer dran waren, als dieser Pechvogel an der Bar. Aber es würde Gerüchte geben und das konnte er wirklich nicht gebrauchen. Meist dauerte es nicht lange bis das Ministerium davon Wind bekam. Spätestens dann würde er wieder beim Boss vorbeitraben und eine Erklärung abgeben dürfen.

Echt beschissen, dieser Tag. Und das Schlimmste, Siberius war sich sicher, dass der morgige kein Deut besser werden würde.

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Dieser Eintrag wurde geschrieben am Mittwoch, März 25th, 2009 um 00:01 in der Kategorie Kapitel 1. Reaktionen zu diesem Eintrag können Sie mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Die Kommentare für diese Seite sind geschlossen.

21 Kommentare bisher

 1 

Bei den Dämonenratten muss ich irgendwie automatisch an Shadowrun denken.

Ich hoffe, man erfährt bald ein bisschen was zum Hintergrund von Pater Siberius. Der ist ja nicht gerade der typische Geistliche.

März 25th, 2009 at 10:24
Tom
 2 

Shadowrun hat Dämonenratten? - Ich muss gestehen, ich hab nur Edition 1.x gespielt, bin also etwas “raus”. Und von den Romanen waren es auch nur knapp 1 Dutzend, und davon die meisten im Bereich der ersten 15 Bände.
Aber um ehrlich zu sein: ich finde es sehr amüsant, dass mich durch meine ganze RPG- und Schreibkarriere immer wieder Ratten begleiten. Eine frühere Spielgruppe von mir hat schon Panikattacken bekommen, wenn man nur auf eine Ulli-Stein-Maus gedrückt hat. Ich glaube, einzelne davon mögen heute noch keine Nager mehr. *g* Gerade deshalb finde ich es spaßig, dass Carsten (unabgesprochen) als erstes mit Ratten anfangen musste. Die verfolgen mich…

März 25th, 2009 at 13:41
 3 

Bei Shadowrun hatten sie erst nur Teufelsratten, einfach fiesere, größere und erwachte Ratten. Und irgendwann gab es dann eine noch fiesere Version davon, das sind die Dämonenratten.

Da bin ich ja aber mal gespannt, wohin die Ratte noch führt ;-)

März 25th, 2009 at 14:07
Carsten
 4 

Ich hoffe, dass unsere Dämoneratten ähnlich untypisch sind wie zum Beispiel Pater Grand oder die anderen Gestalten, die noch auftauchen werden. Ich fürchte, wir haben da noch so einiges in petto.
;)

März 25th, 2009 at 18:13
Assassin
 5 

Viel interessanter als diese Ratte finde ich diesen Pater. (Sicher dass das ‘r’ am Schluss des Wortes ncit aus Versehen dort landete?)
Ich nehme an, er gehört zu diesen im Prolog erwähnten PRedigern, die auf der Straße wohl gegen Geld) die Seelen der Menschen retten wollen..?

Dass der Typ kein Heiliger ist, dürfte nun allen klar sein, denke ich. Aber was predigt er denn eigentlich? Und macht er das als Job oder aus Überzeugung? Was für eine Religion ist das? Was wird verehrt? Fragen über Fragen haben sich aufgetan und wecken in mir das Interesse weiter zu lesen, mehr zu erfahren.

Ich bin gespannt wie’s weiter geht!

CU,
Tobias

März 25th, 2009 at 22:17
Tom
 6 

Relativ sicher ist, dass er nicht Kreuzdorn verehrt, Ace. *gg* Obwohl sich unser brennender Buch hier wie zuhause fühlen würde. ;) Und vermutlich wird es auch nicht Mogo sein. Keine Zwerge (das hab ich ja schon angekündigt. Damit verrate ich nichts neues).
Nein, im Ernst, ein Teil der Fragen wird schon in kurzer Zeit beantwortet werden. Ich fürchte nur, dass das weitere nach sich ziehen wird. Find ich aber gut, dass du den Prediger als interessant empfindest. Alles andere wäre ärgerlich. *g*

März 25th, 2009 at 23:13
 7 

Ich finde eure Idee echt Klasse, eine RPG Geschichte wachsen zu lassen.
Meine Frage wäre noch, wie weit ihr eure Geschichte bringen wollt? Gibt es ein Ende oder Open End, quasi im neue Abenteuer der Protagonisten? Ich werde auf jedenfall in regelmäßigen Abständen: Montag - Mittwoch - Freitag vorbeischauen :-)

März 26th, 2009 at 00:02
Tom
 8 

Also es wird auf jeden Fall ein Ende dieser Geschichte geben, Ray, soviel kann ich verraten.
Ob es dann weitere Abenteuer mit diesen (oder anderen) Protagonisten gibt, kann man jetzt so noch nicht sagen. Das hängt sicherlich davon ab, wie erfolgreich diese Geschichte und das gesamte Projekt an sich werden.

März 26th, 2009 at 07:46
 9 

Eigentlich war es klar, das Sib kein “Pater” im eigentlichen Sinn ist… seit der ersten Szene. Von daher geschah - meiner Meinung nach bisher nichts außergewöhnliches.

Positiv ist jedoch, dass der Charakter nach diesen wenigen Zeilen bereits plastisch wirkt - er hat eine Vergangenheit, ein typisches Verhalten… Er ist einem sympathisch.

Der Wirt ist eher das Gegenteil… den kann ich nicht so recht… einordnen oder gut heißen. Schwer zu sagen, jedenfalls fehlt dort irgendwas. (Is wahrscheinlich nen Nebenchara und daher nicht ganz so wichtig, aber irgendwie ruinierte der die schöne rauchig düstere Atmosphäre …)

Ich verfolge das auch mal weiter… son kleines Häppchen kann man immer mal zwischendurch lesen ^^

März 26th, 2009 at 16:46
Alex R.
 10 

(5) Deutlich straffen. Grob geschätzt 50%. Klare Kanten: Was passiert bitte?

(6) Relativsätze und Einschübe auflösen. Subjekt, Prädikat, Objekt nutzen.

(7) Innere Monologe verknappen. Es kommt etwas dozierend herüber. Entweder der Leser ist JETZT dabei oder nicht. Rückblenden meiden.

(8) Gefühlsebene des Hauptdarstellers vertiefen. Es interessiert nicht, an was er sich alles erinnern kann (das wirkt, als sollte hier Hintergrundinfo reingeschmuggeln werden), sondern was er dabei fühlt. Gefühle erzeugen, nicht berichten.

(9) Handlung auf Glaubwürdigkeit überprüfen. Warum der Angriff? Warum gleich getötet? Warum reagiert keiner? Warum reagiert der Protagonist so gelangweilt (=langweilig)?

Wieder eine Entschuldigung für die Kritik. Die ist aber nötig und gut gemeint. Wenn ich aufhören soll vor der nächsten Folge, schickt mir ne Mail.

März 26th, 2009 at 17:08
Mr. Grimble
 11 

Also, ich kann beim besten Willen keinen Kritikpunkt finden - und allzu viel kann man nach dem kurzen Einstieg ja ohnehin nicht sagen, weil sie im weiteren Verlauf des Romans noch wachsen werden.
Für den Augenblick ist euch aber ein wirklich lebendiger Einstieg gelungen; der Leser ist sofort mitten im Geschehen. Zudem ist der Schreibstil wirklich angenehm … leicht verdaulich und trotzdem nicht trivial.
Nicht zu vergessen, dass ihr mit eurer Geschichte die Tür zu einer Welt öffnet, die man nicht mehr verlassen möchte …

März 26th, 2009 at 18:19
 12 

für mich wirken Stimmung, Setting (Plot) und Optik der Bilder / Seite (HP) passend und abgestimmt. Atmosphärisch nachvollziehbar.
Die Frage, warum der Pater so massiv angegriffen wird beschäftigt mich auch. Nur wegen eines Schubsers? Hmmm, etwas krass, dann gleich mit einer vollen Branntweinflasche auf den Kopf des Sib einzudreschen, oder?

März 26th, 2009 at 18:21
Carsten
 13 

Hallo Alex,
vielen Dank für die vielen nützlichen Hinweise. Da ist sicher das ein oder andere bei, was sich zukünftig umsetzen lässt.
Entschuldigen musst du dich für die Kritik nicht. Das hilft einem ja letztendlich weiter.

Was man natürlich bei dieser Art des “experimentellen” (siehe Steamtown Hintergrund) Romans nicht vergessen darf, ist, dass wir hier ohne Lektorat oder tiefergehende Korrektur, ohne festen Fahrplan, aber mit um so mehr Spaß an die Sache herangehen. Und das ist schließlich der Kern der Sache.

Viele Dinge werden sich erst im Laufe der Geschichte entwickeln. Dazu gehören unter anderem Einzelheiten zur Hintergrundgeschichte, Gefühlswelt und Vergangenheit der Chars und noch einiges mehr. Unter anderem, dass wir Autoren unsere Chars, genau wie der Leser, auch erst mit der Zeit so richtig kennenlernen werden.
Wie gesagt, ein Experiment ohne große Absprache oder diffiziler Vorbereitung.

März 26th, 2009 at 18:26
Carsten
 14 

@ Builderbuchstimme
Ja, woher weiß man schon, was in sturzbetrunkenen und zwielichten Gestalten so vorgeht?
Vielleicht ist er mit dem falschen Fuß aufgestanden, hat ihn seine Freundin verlassen, ist ein Bruch daneben gegangen, wurde Geld beim Zocken verloren…
Keine Ahnung, ich habe den Unbekannten nicht gefragt, bevor er das Zeitliche segnete.
;)

März 26th, 2009 at 18:29
Tom
 15 

Ein interessanter Teil dieses Projektes für uns als Autoren liegt ja gerade auch darin, unsere Figuren und unser Setting beim Schreiben zu entdecken.
Vielleicht hatte es tatsächlich einen tieferen Sinn, dass der Angriff so heftig war?
Vielleicht erfahren wir es später. Vielleicht war es aber auch nur ein sinnlos aggressiver Betrunkener (und glaub mir - so etwas kommt vor! Auch in der Realität und zum Teil noch schlimmer). Vielleicht erfahren wir es - vielleicht auch nicht.

Über die Motivationen von Carstens Figur kann ich zum Beispiel genauso wie ihr nur spekulieren.
Insofern ähnelt das eben auch einem Rollenspiel: Vieles vom Hintergrundwissen muss man sich erst erspielen. Beziehungsweise erschreiben.
Das ist es aber, was es für uns interessant macht: Wir können und müssen auf eure Reaktionen und auf die unserer Mitautoren flexibel eingehen.

Würden wir das nicht wollen, hätten wir auch einfach einen Roman schreiben, lektorieren, auf Logik, Stil und sprachliche Finesse prüfen, editieren lassen und dann seitenweise hier einstellen können. Das wäre tatsächlich deutlich sauberer gewesen (wenn ich mir überlege, dass ich normalerweise an jeder Szene ein halbes Dutzend Mal feile…) - aber es würde nur den halben Spaß machen.

Aber dessen ungeachtet werden wir natürlich zusehen, dass wir eure Hinweise in zukünftigen Posts bedenken. Wir machen das hier ja nicht zum Spaß! ;)

März 26th, 2009 at 18:44
 16 

In einem kann ich euch voll und ganz zustimmen:
Es macht Mords Spaß, beim Schreiben selbst die ganze Welt und die Charaktere besser kennen zu lernen.
Ich praktiziere das andauernd :D … Einmal hatte ich dummerweise selbst einen krassen Cliffhanger erzeugt, bei dem ich selber wissen wollte, wie es weitergeht!
DAS Motiviert ^^

Macht einfach weiter.

Und ich muss mal glatt gegendiskutieren:

(zu 5) Ehrlich gesagt würde ich das nicht unbedingt kürzen/straffen… Es ist ein eher gemütlicher Einstieg, keine großartige Actionszene, die durch schnelles Erzählen lebendiger wird. Diese Szene wird druch ausführliche Beschreibungen lebendiger.

(zu 7/8) Kann ich nur Teilweise zustimmen: Innere Monologe können auch gut Gefühle rüberbringen, vielleicht besser koppeln.
Zumal gewisse Gefühle auch Erinnerungen wachrufen, die dann auch erwähnt werden sollten.

(zu 9) Handlung des Betrunkenen durchaus glaubwürdig… Wer sich so sehr betrinkt hat meist arge PRobleme und ist leicht gereizt, was durch eine kleine Aktion schnell das Fass zum Überlaufen bringen kann.
Warum die Reaktion des Priesters jedoch so gelangweilt war, ist durchaus erklärungsbedürftg, kann aber auch später geschehen, wenn man mehr Einblick in die Welt hat…:
Mein Eindruck ist, dass man eine Welt hat, in der die Meisten einander eher Gleichgültig bzw. Misstrauisch sind, man kümmert sich hauptsächlich nur um sich selbst - der Grund dafür ist mir nicht bekannt… im Moment ist es einfach nur Fakt.
Wobei übrigens der Wirt wieder aus dem Rahmen fällt… aber ich erwähnte bereits, dass mir der Chara zu flach ist…

März 26th, 2009 at 20:07
Carsten
 17 

Um noch ein wenig Verwirrung zu stiften …

Wer war der betrunkene Schurke, der den hinterhältigen Angriff auf Pater Grand führte? Ein rücksichtsloser Schläger, dem der Sinn nach sprudelndem Blut stand? Gab er etwa nur vor, betrunken zu sein und handelte in Wahrheit im Auftrag einer Assassinengilde? Wenn auch sehr stümperhaft.

Oder steckt eine alte Feindschaft dahinter, einer verlorenen Liebe wegen? Eine Feindschaft, an die sich nicht einmal der Pater erinnert, insbesondere der Angriff seinem verschollenen Zwillingsbruder galt, von dessen Existenz nicht einmal die gemeinsame Mutter weiß?
Fragen über Fragen. Sehen Sie selbst wie es weitergeht, wenn es wieder heißt:

Steamtown bei Nacht, nimm dich in Acht!

;)

März 26th, 2009 at 20:26
Carsten
 18 

Zugegeben, der Wirt könnte ein wenig mehr Farbe vertragen. Naja, wir sehen ihn bestimmt wieder…
Oder?
;)

März 26th, 2009 at 20:27
 19 

Ähm, sorry… aber das “für mehr Verwirrung” klingt im Nachhinein wie bei einer schlechten Seifenoper…

Verschont mich bitte damit… Im Fernsehen gibts schon genug Niveauloses zeugs… und im Internet auch, da müsst ihr nicht mitziehen!

März 26th, 2009 at 21:30
Assassin
 20 

Das mit der Assassinengilde gefällt mir natürlich besonders. Aber so ein Stümperhafter Trunkenbold würde wohl kaum lebend durch die Aufnahmeprufung kommen…

Der Wirt könnte durchaus eine eher unauffällige Person sein, die vielleicht die Strippen im Hintergrund zieht..? Immerhin bekommt man hinter der Theke so einiges mit. Oder er war dem “Pater” nur behilflich, weil dieser besser zahlt (in Form von mehr Umsatz).

Kürzen und Straffen fände ich auch nicht gut.
Bisher konnte man die Geschichte sehr gut lesen, und es wurde definitiv _nicht_ langatmig. So mancher Bestseller ist da langatmiger als diese Geschichte hier (Kennt jemand “Meteor”? Nach ca. 100 Seiten quälender Langeweile habe ich aufgegeben, in den tiefgehenden Ausführungen irgend etwas spannendes oder interessantes zu suchen). Hier passiert wenigstens etwas, mit Personen, die einem im Gedächtnis bleiben.

CU,
Tobias

März 26th, 2009 at 22:13
Carsten
 21 

@ Nico
genau so sollte es ja klingen.
War ja auch nicht wirklich ernst gemeint.
*g*

März 27th, 2009 at 06:18

Die Kommentare sind geschlossen.